
Göttingen
Rote Str. 34, 37073 Göttingen, Deutschland
Holbornsches Haus | Mieten & Fotos in Göttingen
Das Holbornsche Haus in der Roten Straße 34 gehört zu den außergewöhnlichsten Veranstaltungsorten der Göttinger Innenstadt. Wer einen Raum für eine Feier, eine Lesung, eine Sitzung, eine Tagung oder eine kulturelle Veranstaltung sucht, findet hier keine austauschbare Veranstaltungsbox, sondern ein historisch gewachsenes Baudenkmal mit mittelalterlichen Spuren, denkmalgeschützter Architektur und einer besonderen Atmosphäre. Das Gebäude wird heute unter anderem von der Göttinger Stadtarchäologie genutzt und verfügt über Räume, die für unterschiedliche Anlässe vermietet werden können.
Die besondere Stärke des Holbornschen Hauses liegt im Zusammenspiel von Geschichte und praktischer Nutzbarkeit. Das Foyer umfasst etwa 80 Quadratmeter. Der Sitzungsraum ist rund 55 Quadratmeter groß und wird mit einer Orientierungskapazität von etwa 30 bis 50 Personen angegeben. Ergänzend gehören die Küchennutzung, ein historisches Kellergewölbe und ein Garten zu den prägenden Merkmalen des Ortes. Damit eignet sich das Haus sowohl für konzentrierte Besprechungen als auch für kleinere Empfänge und persönliche Feiern.
Die Adresse Rote Straße 34 liegt mitten in Göttingen und macht das Haus gut auffindbar. Gleichzeitig verlangt die historische Innenstadtlage eine sorgfältige Planung von Anreise, Aufbau, Lieferungen und Parkmöglichkeiten. Wer das Holbornsche Haus mieten möchte, sollte frühzeitig klären, welcher Raum benötigt wird, wie viele Gäste erwartet werden, ob eine gewerbliche oder nicht-gewerbliche Nutzung vorliegt und welche Anforderungen an Technik, Bestuhlung, Catering oder Rahmenprogramm bestehen.
Holbornsches Haus Göttingen mieten: Räume, Preise und Nutzung
Das zentrale Suchinteresse rund um das Holbornsche Haus betrifft die Frage, ob und wie die Räume gemietet werden können. Die Antwort ist grundsätzlich ja: In dem historischen Gebäude stehen Veranstaltungsflächen für unterschiedliche Formate zur Verfügung. Besonders wichtig sind das Foyer mit etwa 80 Quadratmetern und der Sitzungsraum mit etwa 55 Quadratmetern. Der Sitzungsraum wird im geltenden Entgelttarif mit einer Orientierung von 30 bis 50 Personen beschrieben. Diese Angabe ist keine allgemeine Kapazität für das gesamte Gebäude, sondern bezieht sich auf den genannten Raum und sollte bei der konkreten Planung mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden.
Für eine einmalige nicht-gewerbliche Nutzung des Foyers nennt der seit dem 1. Oktober 2025 gültige Tarif 60 Euro bis vier Stunden und 120 Euro bei einer Nutzung von mehr als vier Stunden. Eine wochenweise Nutzung wird mit 500 Euro, eine monatliche Nutzung mit 1.200 Euro angegeben. Für den Sitzungsraum gelten bei nicht-gewerblicher Nutzung 80 Euro bis vier Stunden und 160 Euro bei mehr als vier Stunden. Bei einer regelmäßigen Nutzung mit mindestens zehn Terminen pro Jahr reduzieren sich die genannten Beträge je Termin. Für das Foyer werden dann 50 Euro bis vier Stunden und 100 Euro bei mehr als vier Stunden genannt; beim Sitzungsraum sind es 70 Euro beziehungsweise 150 Euro.
Für gewerbliche Nutzungen sieht der Entgelttarif grundsätzlich den 2,5-fachen Betrag vor. Gleichzeitig enthält die Nutzungsordnung Spielräume für abweichende Gebühren, etwa bei kulturell wertvollen, volksbildenden, gemeinnützigen oder caritativen Veranstaltungen. Veranstaltungen der Stadt Göttingen sind entgeltfrei. Proben und Vorbereitungen am Veranstaltungstag werden ebenfalls als entgeltfrei genannt, wobei die üblichen Nutzungsbedingungen weiterhin gelten. Diese Regelungen machen das Haus besonders interessant für Vereine, Initiativen, Bildungsangebote, Kulturveranstalter und private Gastgeber, die eine charaktervolle Umgebung suchen.
Die Küchennutzung ist bei der Überlassung der Räumlichkeiten im Entgelt enthalten. Das erleichtert kleinere Empfänge, Kaffeeveranstaltungen und private Feiern, ersetzt aber keine individuelle Abstimmung über Catering, Anlieferung, Reinigung oder zusätzliche Ausstattung. Wer das Holbornsche Haus mieten möchte, sollte daher nicht nur den Raumpreis, sondern den gesamten Ablauf betrachten: gewünschte Nutzungsdauer, Aufbau und Abbau, Bestuhlung, Technik, Bewirtung, Zugang für Gäste sowie den Umgang mit denkmalgeschützten Bauteilen.
Foyer und Sitzungsraum im Holbornschen Haus
Das Foyer mit rund 80 Quadratmetern ist der größere der ausdrücklich beschriebenen Veranstaltungsräume. Seine Fläche bietet sich für kleinere Empfänge, Ausstellungen, Gesprächsrunden, Lesungen und gesellige Formate an. Bei einer Veranstaltung mit Stehempfang kann ein Raum anders genutzt werden als bei einer Reihenbestuhlung, einer Tafel oder einer Sitzung. Deshalb lässt sich aus der Quadratmeterzahl allein keine verbindliche Besucherzahl ableiten. Entscheidend sind die konkrete Bestuhlung, Fluchtwege, Zugänglichkeit und die Vorgaben der Nutzungsordnung.
Der etwa 55 Quadratmeter große Sitzungsraum ist kompakter und stärker auf Besprechungen, Tagungen, Arbeitsgruppen oder kleinere Präsentationen ausgerichtet. Der geltende Tarif nennt dafür eine Orientierung von 30 bis 50 Personen. Diese Spanne macht deutlich, dass die tatsächliche Nutzung flexibel geplant werden kann. Bei einer Konferenz mit Tischen wird weniger Platz pro Person verfügbar sein als bei einer Veranstaltung ohne Tische. Für eine komfortable Planung empfiehlt es sich, die gewünschte Sitzordnung vor der Buchung zu besprechen.
Die Räume verbinden praktische Nutzung mit einer historischen Umgebung. Das Holbornsche Haus ist kein neutraler Neubau, sondern ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex, dessen Geschichte und bauliche Substanz den Charakter jeder Veranstaltung mitbestimmen. Sichtbare historische Elemente, die Lage im alten Stadtgefüge und die Nähe zur Stadtarchäologie geben Treffen einen unverwechselbaren Rahmen. Das ist besonders für Veranstaltungen interessant, bei denen Atmosphäre, Ortsbezug und kultureller Kontext eine wichtige Rolle spielen.
Das Foyer kann als Ankommensbereich, Empfangszone oder Ausstellungsfläche genutzt werden. Der Sitzungsraum eignet sich für konzentrierte Gespräche, Präsentationen und kleinere Arbeitsformate. Je nach Anlass kann eine Veranstaltung auch beide Räume einbeziehen. So lässt sich ein Empfang im Foyer mit einer Lesung oder einer Gesprächsrunde im Sitzungsraum verbinden. Ob diese Kombination in der gewünschten Form möglich ist, hängt von der jeweiligen Terminplanung, der Nutzungsvereinbarung und den organisatorischen Vorgaben ab.
Bei der Suche nach Holbornsches-Haus-Fotos sollten Interessierte beachten, dass Bilder zwar einen ersten Eindruck von Fassade, Innenräumen und historischen Details vermitteln, die Atmosphäre vor Ort aber nur teilweise abbilden. Gerade bei einem Denkmal spielen Raumhöhe, Materialität, Licht, Übergänge zwischen den Bereichen und der Bezug zum Garten eine Rolle. Eine Besichtigung oder die Abstimmung mit der Vermietungsstelle ist daher sinnvoll, bevor eine Veranstaltung verbindlich geplant wird.
Holbornsches Haus Geschichte: Bau von 1266 und mittelalterliche Spuren
Die Geschichte ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Holbornschen Hauses. Der massive Bruchsteinbau an der Roten Straße 34 wird auf das Jahr 1266 datiert. Damit gehört das Gebäude zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Göttingens und gilt als ältester Profanbau der Stadt. Die Denkmalbeschreibung weist auf einen viergeschossigen, traufständigen Bau über einem L-förmigen Grundriss hin. Unter dem Gebäude liegt ein mittelalterlicher Keller, der die lange Entwicklung des Hauses räumlich erfahrbar macht.
Das Gebäude entstand nicht in einer einzigen Bauphase. Zur ursprünglichen Anlage kamen im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen hinzu. Eine Fachwerkaufstockung wird auf das Jahr 1414 datiert. Erweiterungen und Umgestaltungen folgten 1639 und 1734; aus dieser Entwicklung stammt auch das Mansarddach. Die Fenstergewände zeigen Renaissance-Ornamentik. Das heutige Erscheinungsbild ist deshalb das Ergebnis mehrerer Epochen, in denen das Haus immer wieder an neue Anforderungen angepasst wurde.
Besonders bemerkenswert ist der Gewölbekeller. Die Denkmalinformationen nennen einen Gewölbekeller mit Konsolen und einer romanischen Würfelkapitell-Säule. In Beschreibungen des Veranstaltungsortes wird der Keller als Kreuzgratgewölbekeller bezeichnet. Dieser Bereich gehört zu den eindrucksvollsten historischen Elementen des Hauses und kann bei passenden Formaten als Rahmenprogramm einbezogen werden. Eine Nutzung muss selbstverständlich mit den denkmalpflegerischen, sicherheitsbezogenen und organisatorischen Anforderungen vereinbar sein.
Der Name Holbornsches Haus verweist auf die Metzgerfamilie Holborn, die mit dem Gebäude verbunden war. Nach Angaben zur Ortsgeschichte befand sich der Gebäudekomplex seit 1789 im Besitz der Familie. Nachdem keine Erben aus der Familie hervorgingen, wurde das Haus der Stadt Göttingen überlassen; im Gegenzug sollten die Grabmäler der Familie gepflegt werden. Diese Verbindung von Familiengeschichte, Stiftungstradition und kommunaler Nutzung prägt die Erzählung des Hauses bis heute.
Das Holbornsche Haus war außerdem mit der Holborn-Stiftung verbunden. Archivinformationen nennen für die Stiftung einen ursprünglichen Zweck, der auf die Unterkunft bedürftiger Angehöriger der besseren Stände ausgerichtet war. Das Gebäude wurde als Altenheim für Frauen genutzt. Später veränderte sich die Nutzung. Heute beherbergt das Haus unter anderem die Göttinger Stadtarchäologie und Veranstaltungsräume. Die Geschichte des Ortes ist damit nicht abgeschlossen, sondern setzt sich in einer öffentlichen und kulturellen Nutzung fort.
Veranstaltungen im Holbornschen Haus: Feiern, Lesungen und Tagungen
Das Holbornsche Haus ist kein Veranstaltungsort für große Publikumsproduktionen, sondern eine historische Adresse für kleinere und mittlere Formate. In den verfügbaren Beschreibungen werden Geburtstage, Hochzeiten, Konfirmationen, Lesungen, Feiern und Konzerte als mögliche Nutzungen genannt. Darüber hinaus bieten sich Sitzungen, Workshops, Ausstellungen, Gesprächsrunden und Tagungen an. Die Räume sind besonders dann interessant, wenn ein Anlass nicht nur funktional, sondern auch räumlich und kulturell geprägt sein soll.
Für private Feiern bietet das Haus eine Verbindung aus zentraler Lage und historischem Ambiente. Ein Geburtstag kann im Foyer stattfinden, während der Garten als zusätzlicher Aufenthaltsbereich dient. Bei einer Lesung schafft die Geschichte des Gebäudes einen passenden Hintergrund, ohne dass der Raum auf eine bestimmte Kunstform festgelegt ist. Für eine kleinere Hochzeit oder eine Familienfeier kann die Kombination aus Empfang, Sitzungsraum, Garten und historischen Bereichen ein abwechslungsreiches Raumkonzept ermöglichen.
Auch für kulturelle Veranstaltungen ist die Adresse geeignet. Lesungen, Vorträge und Ausstellungen profitieren von einem Ort, an dem Inhalte mit Stadtgeschichte und Architektur verbunden werden können. Die Stadtarchäologie im Gebäude verstärkt diesen Kontext. Veranstalter sollten jedoch berücksichtigen, dass denkmalgeschützte Räume besondere Anforderungen an Aufbau, Dekoration, Befestigungen, Beleuchtung und Besucherführung stellen. Nicht jedes technische oder gestalterische Konzept lässt sich ohne Anpassung umsetzen.
Für Tagungen und Sitzungen ist vor allem der Sitzungsraum relevant. Mit seiner Größe von etwa 55 Quadratmetern und der genannten Orientierung von 30 bis 50 Personen eignet er sich für Gruppen, die eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre suchen. Die zentrale Lage in Göttingen erleichtert die Verbindung mit weiteren Terminen in der Innenstadt. Gleichzeitig kann der historische Rahmen helfen, eine Sitzung oder einen Workshop bewusst aus dem üblichen Büroalltag herauszulösen.
Bei Konzerten ist die Art der Veranstaltung entscheidend. Das Haus wird zwar als geeigneter Ort für Konzerte beschrieben, doch aus den verfügbaren Angaben lässt sich keine pauschale Konzertkapazität und keine standardisierte Bühnen- oder Tontechnik ableiten. Daher sollten Musikerinnen, Musiker und Veranstalter frühzeitig klären, welche Instrumente, Lautsprecher, Stromanschlüsse, Aufbauten und Schallschutzanforderungen vorgesehen sind. Für akustische oder kammermusikalische Formate kann die historische Umgebung besonders reizvoll sein, während größere Produktionen eine detaillierte technische Prüfung benötigen.
Holbornsches Haus Rote Straße Göttingen: Lage und Anreise
Die Adresse des Holbornschen Hauses lautet Rote Straße 34, 37073 Göttingen. Das Gebäude liegt in der Göttinger Innenstadt und ist damit in ein dichtes historisches Stadtquartier eingebunden. Die Rote Straße gehört zu den Straßen, in denen sich ältere Wohn- und Geschäftshäuser, Fachwerkarchitektur und zentrale Wegebeziehungen verbinden. Für Besucherinnen und Besucher ist die Lage ein wesentlicher Vorteil: Ein Termin im Haus lässt sich mit einem Aufenthalt in der Altstadt, einem Restaurantbesuch oder weiteren innerstädtischen Zielen verbinden.
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt die Denkmalbeschreibung die Haltestelle Göttingen Jüdenstraße in etwa 70 Metern Entfernung. Die Haltestelle Theaterstraße liegt etwa 212 Meter entfernt. Damit ist das Haus grundsätzlich gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die genauen Linien, Abfahrtszeiten und eventuelle Baustellen können sich ändern und sollten für den Veranstaltungstag aktuell geprüft werden. Bei größeren Gruppen ist es sinnvoll, den Treffpunkt und den Fußweg von der Haltestelle bereits in der Einladung zu beschreiben.
Die Innenstadtlage bedeutet zugleich, dass die Anfahrt mit dem Auto organisatorisch geplant werden sollte. In den verfügbaren Informationen zum Haus wird kein eigener Veranstaltungsparkplatz ausgewiesen. Für Lieferungen, den Transport von Material oder die Anreise mobilitätseingeschränkter Personen sollten deshalb die örtlichen Zufahrts- und Halteregelungen geprüft und mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Das gilt besonders bei Veranstaltungen mit Catering, Ausstellungsmaterial, Musikinstrumenten oder umfangreicher Technik.
Wer nach Holbornsches Haus Göttingen oder Holbornsches Haus Rote Straße Göttingen sucht, sollte die vollständige Adresse verwenden, da historische Gebäude in Stadtplänen und Veranstaltungsportalen unterschiedlich bezeichnet werden können. Die Hausnummer 34 ist entscheidend. Für Einladungen empfiehlt sich die Kombination aus Name, Straße, Postleitzahl und Stadt. Bei einer Veranstaltung im historischen Stadtkern sollten Gäste außerdem auf mögliche Kopfsteinpflasterbereiche, Fußwege und eingeschränkte Haltemöglichkeiten hingewiesen werden.
Auch die Anlieferung verdient Aufmerksamkeit. Das Gebäude ist nicht als frei zugängliche Messe- oder Konzerthalle mit standardisiertem Ladehof konzipiert. Deshalb sollten Veranstalter vorab klären, wann Lieferanten eintreffen dürfen, wo Material kurzfristig abgestellt werden kann und wie der Abbau organisiert wird. Eine klare Ablaufplanung schützt die historische Bausubstanz und verhindert unnötige Behinderungen in der Innenstadt.
Fotos, Architektur und besondere Räume des Holbornschen Hauses
Die Suche nach Holbornsches Haus Fotos zeigt, dass der visuelle Reiz des Ortes aus mehreren Ebenen besteht. Von außen prägt der historische Baukörper die Rote Straße. Im Inneren treffen mittelalterliche Substanz, spätere Fachwerk- und Umbauphasen sowie die heutige Nutzung aufeinander. Der Bau ist deshalb nicht als einheitlich dekorierter Veranstaltungsraum zu verstehen, sondern als gewachsenes Denkmal. Für Fotografie, Ausstellungen und kulturelle Vermittlung bietet gerade diese Vielschichtigkeit einen besonderen Mehrwert.
Die Denkmalbeschreibung nennt einen massiven Bruchsteinbau von 1266, eine Fachwerkaufstockung von 1414, spätere Erweiterungen und ein Mansarddach. Außerdem werden Renaissance-Ornamente an den Fenstergewänden sowie ein historischer Gewölbekeller mit romanischer Würfelkapitell-Säule erwähnt. Diese Details erklären, warum das Gebäude in touristischen und kulturellen Beschreibungen als bedeutendes Baudenkmal Göttingens erscheint. Sie sind zugleich ein Grund dafür, dass Dekorationen und technische Aufbauten sorgfältig behandelt werden müssen.
In Veranstaltungsbeschreibungen wird außerdem eine bemalte Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert hervorgehoben. Solche historischen Ausstattungselemente geben dem Haus eine Atmosphäre, die sich von modernen Tagungszentren deutlich unterscheidet. Bei einer Veranstaltung können sie als Hintergrund für Gespräche, Fotos oder kulturgeschichtliche Erläuterungen dienen. Gleichzeitig sollte jeder Veranstalter darauf achten, dass historische Oberflächen nicht berührt, belastet oder durch Dekoration verdeckt werden.
Der Garten erweitert das Raumangebot um einen Außenbereich mit ruhigerem Charakter. Er kann sich für einen Empfang, eine Pause oder ein begleitendes Rahmenprogramm eignen. Eine Nutzung des Gartens ist jedoch von Wetter, Termin, Ausstattung und den geltenden Vorgaben abhängig. Auch die Nachbarschaftssituation muss berücksichtigt werden, insbesondere bei Musik, Außenbewirtung und Veranstaltungen in den Abendstunden.
Das Kellergewölbe ist ein weiteres Highlight. Es vermittelt unmittelbar, wie tief die Geschichte des Hauses reicht. Für Führungen, kleine Präsentationen oder ein thematisches Rahmenprogramm kann dieser Bereich besonders eindrucksvoll sein. Eine allgemeine Zusage für jede Art von Nutzung lässt sich daraus nicht ableiten. Interessierte sollten vorab klären, ob der Keller am gewünschten Termin zugänglich ist, wie viele Personen gleichzeitig hineindürfen und welche Sicherheitsvorgaben gelten.
Sitzplan, Kapazität und Planung einer Veranstaltung
Ein klassischer Sitzplan wie in einem Theater oder Konzertsaal gehört nicht zum beschriebenen Raumkonzept des Holbornschen Hauses. Der Ort verfügt über flexible Veranstaltungsräume, deren Nutzung je nach Anlass organisiert wird. Für den Sitzungsraum nennt der Tarif eine Orientierung von etwa 30 bis 50 Personen. Das Foyer umfasst rund 80 Quadratmeter. Daraus ergibt sich ein Rahmen für unterschiedliche Bestuhlungen, aber keine automatisch gültige Maximalzahl für jede Veranstaltung.
Bei einer Reihenbestuhlung können mehr Personen untergebracht werden als bei einer Tischbestuhlung. Ein Empfang mit Stehtischen benötigt wiederum andere Wege und Bewegungsflächen als ein Vortrag mit Rednerpult. Bei einer Ausstellung müssen zusätzlich Stellwände, Bilder, Sicherheitsabstände und Besucherströme eingeplant werden. Für eine Hochzeit oder private Feier kommen Tische, Buffet, Garderobe und gegebenenfalls eine Tanzfläche hinzu. Deshalb sollte die Kapazität immer anhand des konkreten Raumplans und der Veranstaltungsidee abgestimmt werden.
Die Planung beginnt am besten mit einer kurzen Beschreibung des Formats. Dazu gehören Datum, Uhrzeit, erwartete Gästezahl, gewünschte Räume, Art der Bestuhlung, Technik, Bewirtung und die Frage, ob der Garten oder das Kellergewölbe einbezogen werden sollen. Auch der Unterschied zwischen gewerblicher und nicht-gewerblicher Nutzung ist wichtig, weil der Entgelttarif unterschiedliche Preise vorsieht. Vereine und gemeinnützige Veranstalter sollten zusätzlich prüfen, ob eine abweichende Gebührenfestsetzung möglich ist.
Für Präsentationen und Tagungen sollte geklärt werden, welche technische Ausstattung vorhanden ist. Die vorliegenden Raumangaben bestätigen die Flächen und die Küchennutzung, nennen aber keine vollständige Standardausstattung mit Beamer, Leinwand, Mikrofonen oder Lautsprechern. Veranstalter sollten daher nicht voraussetzen, dass jede Technik vor Ort verfügbar ist. Eine eigene Ausstattung oder ein externer Dienstleister kann erforderlich sein.
Auch Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sollten individuell besprochen werden. Nach einer Sanierung wurden die Veranstaltungsräume als behindertengerecht beschrieben. Für eine belastbare Planung ist dennoch wichtig, die konkrete Zugangssituation, Türbreiten, Sanitärbereiche, Wege zwischen den Räumen und gegebenenfalls die Erreichbarkeit des Gartens oder Kellers zu prüfen. Bei Einladungen sollten Veranstalter eine Kontaktmöglichkeit für besondere Anforderungen anbieten.
Quellen:
- Stadt Göttingen - Nutzungsordnung und Entgelttarif für das Holbornsche Haus
- Denkmalatlas Niedersachsen - Informationen zu Rote Straße 34
- Reservix - Holbornsches Haus Göttingen
- kulturis.online - Holbornsches Haus Göttingen
- Göttinger Tageblatt - Holbornsches Haus in Göttingen erneut saniert
- Arcinsys Niedersachsen - Stadtarchiv Göttingen, Bestand B 62
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Holbornsches Haus | Mieten & Fotos in Göttingen
Das Holbornsche Haus in der Roten Straße 34 gehört zu den außergewöhnlichsten Veranstaltungsorten der Göttinger Innenstadt. Wer einen Raum für eine Feier, eine Lesung, eine Sitzung, eine Tagung oder eine kulturelle Veranstaltung sucht, findet hier keine austauschbare Veranstaltungsbox, sondern ein historisch gewachsenes Baudenkmal mit mittelalterlichen Spuren, denkmalgeschützter Architektur und einer besonderen Atmosphäre. Das Gebäude wird heute unter anderem von der Göttinger Stadtarchäologie genutzt und verfügt über Räume, die für unterschiedliche Anlässe vermietet werden können.
Die besondere Stärke des Holbornschen Hauses liegt im Zusammenspiel von Geschichte und praktischer Nutzbarkeit. Das Foyer umfasst etwa 80 Quadratmeter. Der Sitzungsraum ist rund 55 Quadratmeter groß und wird mit einer Orientierungskapazität von etwa 30 bis 50 Personen angegeben. Ergänzend gehören die Küchennutzung, ein historisches Kellergewölbe und ein Garten zu den prägenden Merkmalen des Ortes. Damit eignet sich das Haus sowohl für konzentrierte Besprechungen als auch für kleinere Empfänge und persönliche Feiern.
Die Adresse Rote Straße 34 liegt mitten in Göttingen und macht das Haus gut auffindbar. Gleichzeitig verlangt die historische Innenstadtlage eine sorgfältige Planung von Anreise, Aufbau, Lieferungen und Parkmöglichkeiten. Wer das Holbornsche Haus mieten möchte, sollte frühzeitig klären, welcher Raum benötigt wird, wie viele Gäste erwartet werden, ob eine gewerbliche oder nicht-gewerbliche Nutzung vorliegt und welche Anforderungen an Technik, Bestuhlung, Catering oder Rahmenprogramm bestehen.
Holbornsches Haus Göttingen mieten: Räume, Preise und Nutzung
Das zentrale Suchinteresse rund um das Holbornsche Haus betrifft die Frage, ob und wie die Räume gemietet werden können. Die Antwort ist grundsätzlich ja: In dem historischen Gebäude stehen Veranstaltungsflächen für unterschiedliche Formate zur Verfügung. Besonders wichtig sind das Foyer mit etwa 80 Quadratmetern und der Sitzungsraum mit etwa 55 Quadratmetern. Der Sitzungsraum wird im geltenden Entgelttarif mit einer Orientierung von 30 bis 50 Personen beschrieben. Diese Angabe ist keine allgemeine Kapazität für das gesamte Gebäude, sondern bezieht sich auf den genannten Raum und sollte bei der konkreten Planung mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden.
Für eine einmalige nicht-gewerbliche Nutzung des Foyers nennt der seit dem 1. Oktober 2025 gültige Tarif 60 Euro bis vier Stunden und 120 Euro bei einer Nutzung von mehr als vier Stunden. Eine wochenweise Nutzung wird mit 500 Euro, eine monatliche Nutzung mit 1.200 Euro angegeben. Für den Sitzungsraum gelten bei nicht-gewerblicher Nutzung 80 Euro bis vier Stunden und 160 Euro bei mehr als vier Stunden. Bei einer regelmäßigen Nutzung mit mindestens zehn Terminen pro Jahr reduzieren sich die genannten Beträge je Termin. Für das Foyer werden dann 50 Euro bis vier Stunden und 100 Euro bei mehr als vier Stunden genannt; beim Sitzungsraum sind es 70 Euro beziehungsweise 150 Euro.
Für gewerbliche Nutzungen sieht der Entgelttarif grundsätzlich den 2,5-fachen Betrag vor. Gleichzeitig enthält die Nutzungsordnung Spielräume für abweichende Gebühren, etwa bei kulturell wertvollen, volksbildenden, gemeinnützigen oder caritativen Veranstaltungen. Veranstaltungen der Stadt Göttingen sind entgeltfrei. Proben und Vorbereitungen am Veranstaltungstag werden ebenfalls als entgeltfrei genannt, wobei die üblichen Nutzungsbedingungen weiterhin gelten. Diese Regelungen machen das Haus besonders interessant für Vereine, Initiativen, Bildungsangebote, Kulturveranstalter und private Gastgeber, die eine charaktervolle Umgebung suchen.
Die Küchennutzung ist bei der Überlassung der Räumlichkeiten im Entgelt enthalten. Das erleichtert kleinere Empfänge, Kaffeeveranstaltungen und private Feiern, ersetzt aber keine individuelle Abstimmung über Catering, Anlieferung, Reinigung oder zusätzliche Ausstattung. Wer das Holbornsche Haus mieten möchte, sollte daher nicht nur den Raumpreis, sondern den gesamten Ablauf betrachten: gewünschte Nutzungsdauer, Aufbau und Abbau, Bestuhlung, Technik, Bewirtung, Zugang für Gäste sowie den Umgang mit denkmalgeschützten Bauteilen.
Foyer und Sitzungsraum im Holbornschen Haus
Das Foyer mit rund 80 Quadratmetern ist der größere der ausdrücklich beschriebenen Veranstaltungsräume. Seine Fläche bietet sich für kleinere Empfänge, Ausstellungen, Gesprächsrunden, Lesungen und gesellige Formate an. Bei einer Veranstaltung mit Stehempfang kann ein Raum anders genutzt werden als bei einer Reihenbestuhlung, einer Tafel oder einer Sitzung. Deshalb lässt sich aus der Quadratmeterzahl allein keine verbindliche Besucherzahl ableiten. Entscheidend sind die konkrete Bestuhlung, Fluchtwege, Zugänglichkeit und die Vorgaben der Nutzungsordnung.
Der etwa 55 Quadratmeter große Sitzungsraum ist kompakter und stärker auf Besprechungen, Tagungen, Arbeitsgruppen oder kleinere Präsentationen ausgerichtet. Der geltende Tarif nennt dafür eine Orientierung von 30 bis 50 Personen. Diese Spanne macht deutlich, dass die tatsächliche Nutzung flexibel geplant werden kann. Bei einer Konferenz mit Tischen wird weniger Platz pro Person verfügbar sein als bei einer Veranstaltung ohne Tische. Für eine komfortable Planung empfiehlt es sich, die gewünschte Sitzordnung vor der Buchung zu besprechen.
Die Räume verbinden praktische Nutzung mit einer historischen Umgebung. Das Holbornsche Haus ist kein neutraler Neubau, sondern ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex, dessen Geschichte und bauliche Substanz den Charakter jeder Veranstaltung mitbestimmen. Sichtbare historische Elemente, die Lage im alten Stadtgefüge und die Nähe zur Stadtarchäologie geben Treffen einen unverwechselbaren Rahmen. Das ist besonders für Veranstaltungen interessant, bei denen Atmosphäre, Ortsbezug und kultureller Kontext eine wichtige Rolle spielen.
Das Foyer kann als Ankommensbereich, Empfangszone oder Ausstellungsfläche genutzt werden. Der Sitzungsraum eignet sich für konzentrierte Gespräche, Präsentationen und kleinere Arbeitsformate. Je nach Anlass kann eine Veranstaltung auch beide Räume einbeziehen. So lässt sich ein Empfang im Foyer mit einer Lesung oder einer Gesprächsrunde im Sitzungsraum verbinden. Ob diese Kombination in der gewünschten Form möglich ist, hängt von der jeweiligen Terminplanung, der Nutzungsvereinbarung und den organisatorischen Vorgaben ab.
Bei der Suche nach Holbornsches-Haus-Fotos sollten Interessierte beachten, dass Bilder zwar einen ersten Eindruck von Fassade, Innenräumen und historischen Details vermitteln, die Atmosphäre vor Ort aber nur teilweise abbilden. Gerade bei einem Denkmal spielen Raumhöhe, Materialität, Licht, Übergänge zwischen den Bereichen und der Bezug zum Garten eine Rolle. Eine Besichtigung oder die Abstimmung mit der Vermietungsstelle ist daher sinnvoll, bevor eine Veranstaltung verbindlich geplant wird.
Holbornsches Haus Geschichte: Bau von 1266 und mittelalterliche Spuren
Die Geschichte ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Holbornschen Hauses. Der massive Bruchsteinbau an der Roten Straße 34 wird auf das Jahr 1266 datiert. Damit gehört das Gebäude zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Göttingens und gilt als ältester Profanbau der Stadt. Die Denkmalbeschreibung weist auf einen viergeschossigen, traufständigen Bau über einem L-förmigen Grundriss hin. Unter dem Gebäude liegt ein mittelalterlicher Keller, der die lange Entwicklung des Hauses räumlich erfahrbar macht.
Das Gebäude entstand nicht in einer einzigen Bauphase. Zur ursprünglichen Anlage kamen im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen hinzu. Eine Fachwerkaufstockung wird auf das Jahr 1414 datiert. Erweiterungen und Umgestaltungen folgten 1639 und 1734; aus dieser Entwicklung stammt auch das Mansarddach. Die Fenstergewände zeigen Renaissance-Ornamentik. Das heutige Erscheinungsbild ist deshalb das Ergebnis mehrerer Epochen, in denen das Haus immer wieder an neue Anforderungen angepasst wurde.
Besonders bemerkenswert ist der Gewölbekeller. Die Denkmalinformationen nennen einen Gewölbekeller mit Konsolen und einer romanischen Würfelkapitell-Säule. In Beschreibungen des Veranstaltungsortes wird der Keller als Kreuzgratgewölbekeller bezeichnet. Dieser Bereich gehört zu den eindrucksvollsten historischen Elementen des Hauses und kann bei passenden Formaten als Rahmenprogramm einbezogen werden. Eine Nutzung muss selbstverständlich mit den denkmalpflegerischen, sicherheitsbezogenen und organisatorischen Anforderungen vereinbar sein.
Der Name Holbornsches Haus verweist auf die Metzgerfamilie Holborn, die mit dem Gebäude verbunden war. Nach Angaben zur Ortsgeschichte befand sich der Gebäudekomplex seit 1789 im Besitz der Familie. Nachdem keine Erben aus der Familie hervorgingen, wurde das Haus der Stadt Göttingen überlassen; im Gegenzug sollten die Grabmäler der Familie gepflegt werden. Diese Verbindung von Familiengeschichte, Stiftungstradition und kommunaler Nutzung prägt die Erzählung des Hauses bis heute.
Das Holbornsche Haus war außerdem mit der Holborn-Stiftung verbunden. Archivinformationen nennen für die Stiftung einen ursprünglichen Zweck, der auf die Unterkunft bedürftiger Angehöriger der besseren Stände ausgerichtet war. Das Gebäude wurde als Altenheim für Frauen genutzt. Später veränderte sich die Nutzung. Heute beherbergt das Haus unter anderem die Göttinger Stadtarchäologie und Veranstaltungsräume. Die Geschichte des Ortes ist damit nicht abgeschlossen, sondern setzt sich in einer öffentlichen und kulturellen Nutzung fort.
Veranstaltungen im Holbornschen Haus: Feiern, Lesungen und Tagungen
Das Holbornsche Haus ist kein Veranstaltungsort für große Publikumsproduktionen, sondern eine historische Adresse für kleinere und mittlere Formate. In den verfügbaren Beschreibungen werden Geburtstage, Hochzeiten, Konfirmationen, Lesungen, Feiern und Konzerte als mögliche Nutzungen genannt. Darüber hinaus bieten sich Sitzungen, Workshops, Ausstellungen, Gesprächsrunden und Tagungen an. Die Räume sind besonders dann interessant, wenn ein Anlass nicht nur funktional, sondern auch räumlich und kulturell geprägt sein soll.
Für private Feiern bietet das Haus eine Verbindung aus zentraler Lage und historischem Ambiente. Ein Geburtstag kann im Foyer stattfinden, während der Garten als zusätzlicher Aufenthaltsbereich dient. Bei einer Lesung schafft die Geschichte des Gebäudes einen passenden Hintergrund, ohne dass der Raum auf eine bestimmte Kunstform festgelegt ist. Für eine kleinere Hochzeit oder eine Familienfeier kann die Kombination aus Empfang, Sitzungsraum, Garten und historischen Bereichen ein abwechslungsreiches Raumkonzept ermöglichen.
Auch für kulturelle Veranstaltungen ist die Adresse geeignet. Lesungen, Vorträge und Ausstellungen profitieren von einem Ort, an dem Inhalte mit Stadtgeschichte und Architektur verbunden werden können. Die Stadtarchäologie im Gebäude verstärkt diesen Kontext. Veranstalter sollten jedoch berücksichtigen, dass denkmalgeschützte Räume besondere Anforderungen an Aufbau, Dekoration, Befestigungen, Beleuchtung und Besucherführung stellen. Nicht jedes technische oder gestalterische Konzept lässt sich ohne Anpassung umsetzen.
Für Tagungen und Sitzungen ist vor allem der Sitzungsraum relevant. Mit seiner Größe von etwa 55 Quadratmetern und der genannten Orientierung von 30 bis 50 Personen eignet er sich für Gruppen, die eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre suchen. Die zentrale Lage in Göttingen erleichtert die Verbindung mit weiteren Terminen in der Innenstadt. Gleichzeitig kann der historische Rahmen helfen, eine Sitzung oder einen Workshop bewusst aus dem üblichen Büroalltag herauszulösen.
Bei Konzerten ist die Art der Veranstaltung entscheidend. Das Haus wird zwar als geeigneter Ort für Konzerte beschrieben, doch aus den verfügbaren Angaben lässt sich keine pauschale Konzertkapazität und keine standardisierte Bühnen- oder Tontechnik ableiten. Daher sollten Musikerinnen, Musiker und Veranstalter frühzeitig klären, welche Instrumente, Lautsprecher, Stromanschlüsse, Aufbauten und Schallschutzanforderungen vorgesehen sind. Für akustische oder kammermusikalische Formate kann die historische Umgebung besonders reizvoll sein, während größere Produktionen eine detaillierte technische Prüfung benötigen.
Holbornsches Haus Rote Straße Göttingen: Lage und Anreise
Die Adresse des Holbornschen Hauses lautet Rote Straße 34, 37073 Göttingen. Das Gebäude liegt in der Göttinger Innenstadt und ist damit in ein dichtes historisches Stadtquartier eingebunden. Die Rote Straße gehört zu den Straßen, in denen sich ältere Wohn- und Geschäftshäuser, Fachwerkarchitektur und zentrale Wegebeziehungen verbinden. Für Besucherinnen und Besucher ist die Lage ein wesentlicher Vorteil: Ein Termin im Haus lässt sich mit einem Aufenthalt in der Altstadt, einem Restaurantbesuch oder weiteren innerstädtischen Zielen verbinden.
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt die Denkmalbeschreibung die Haltestelle Göttingen Jüdenstraße in etwa 70 Metern Entfernung. Die Haltestelle Theaterstraße liegt etwa 212 Meter entfernt. Damit ist das Haus grundsätzlich gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die genauen Linien, Abfahrtszeiten und eventuelle Baustellen können sich ändern und sollten für den Veranstaltungstag aktuell geprüft werden. Bei größeren Gruppen ist es sinnvoll, den Treffpunkt und den Fußweg von der Haltestelle bereits in der Einladung zu beschreiben.
Die Innenstadtlage bedeutet zugleich, dass die Anfahrt mit dem Auto organisatorisch geplant werden sollte. In den verfügbaren Informationen zum Haus wird kein eigener Veranstaltungsparkplatz ausgewiesen. Für Lieferungen, den Transport von Material oder die Anreise mobilitätseingeschränkter Personen sollten deshalb die örtlichen Zufahrts- und Halteregelungen geprüft und mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Das gilt besonders bei Veranstaltungen mit Catering, Ausstellungsmaterial, Musikinstrumenten oder umfangreicher Technik.
Wer nach Holbornsches Haus Göttingen oder Holbornsches Haus Rote Straße Göttingen sucht, sollte die vollständige Adresse verwenden, da historische Gebäude in Stadtplänen und Veranstaltungsportalen unterschiedlich bezeichnet werden können. Die Hausnummer 34 ist entscheidend. Für Einladungen empfiehlt sich die Kombination aus Name, Straße, Postleitzahl und Stadt. Bei einer Veranstaltung im historischen Stadtkern sollten Gäste außerdem auf mögliche Kopfsteinpflasterbereiche, Fußwege und eingeschränkte Haltemöglichkeiten hingewiesen werden.
Auch die Anlieferung verdient Aufmerksamkeit. Das Gebäude ist nicht als frei zugängliche Messe- oder Konzerthalle mit standardisiertem Ladehof konzipiert. Deshalb sollten Veranstalter vorab klären, wann Lieferanten eintreffen dürfen, wo Material kurzfristig abgestellt werden kann und wie der Abbau organisiert wird. Eine klare Ablaufplanung schützt die historische Bausubstanz und verhindert unnötige Behinderungen in der Innenstadt.
Fotos, Architektur und besondere Räume des Holbornschen Hauses
Die Suche nach Holbornsches Haus Fotos zeigt, dass der visuelle Reiz des Ortes aus mehreren Ebenen besteht. Von außen prägt der historische Baukörper die Rote Straße. Im Inneren treffen mittelalterliche Substanz, spätere Fachwerk- und Umbauphasen sowie die heutige Nutzung aufeinander. Der Bau ist deshalb nicht als einheitlich dekorierter Veranstaltungsraum zu verstehen, sondern als gewachsenes Denkmal. Für Fotografie, Ausstellungen und kulturelle Vermittlung bietet gerade diese Vielschichtigkeit einen besonderen Mehrwert.
Die Denkmalbeschreibung nennt einen massiven Bruchsteinbau von 1266, eine Fachwerkaufstockung von 1414, spätere Erweiterungen und ein Mansarddach. Außerdem werden Renaissance-Ornamente an den Fenstergewänden sowie ein historischer Gewölbekeller mit romanischer Würfelkapitell-Säule erwähnt. Diese Details erklären, warum das Gebäude in touristischen und kulturellen Beschreibungen als bedeutendes Baudenkmal Göttingens erscheint. Sie sind zugleich ein Grund dafür, dass Dekorationen und technische Aufbauten sorgfältig behandelt werden müssen.
In Veranstaltungsbeschreibungen wird außerdem eine bemalte Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert hervorgehoben. Solche historischen Ausstattungselemente geben dem Haus eine Atmosphäre, die sich von modernen Tagungszentren deutlich unterscheidet. Bei einer Veranstaltung können sie als Hintergrund für Gespräche, Fotos oder kulturgeschichtliche Erläuterungen dienen. Gleichzeitig sollte jeder Veranstalter darauf achten, dass historische Oberflächen nicht berührt, belastet oder durch Dekoration verdeckt werden.
Der Garten erweitert das Raumangebot um einen Außenbereich mit ruhigerem Charakter. Er kann sich für einen Empfang, eine Pause oder ein begleitendes Rahmenprogramm eignen. Eine Nutzung des Gartens ist jedoch von Wetter, Termin, Ausstattung und den geltenden Vorgaben abhängig. Auch die Nachbarschaftssituation muss berücksichtigt werden, insbesondere bei Musik, Außenbewirtung und Veranstaltungen in den Abendstunden.
Das Kellergewölbe ist ein weiteres Highlight. Es vermittelt unmittelbar, wie tief die Geschichte des Hauses reicht. Für Führungen, kleine Präsentationen oder ein thematisches Rahmenprogramm kann dieser Bereich besonders eindrucksvoll sein. Eine allgemeine Zusage für jede Art von Nutzung lässt sich daraus nicht ableiten. Interessierte sollten vorab klären, ob der Keller am gewünschten Termin zugänglich ist, wie viele Personen gleichzeitig hineindürfen und welche Sicherheitsvorgaben gelten.
Sitzplan, Kapazität und Planung einer Veranstaltung
Ein klassischer Sitzplan wie in einem Theater oder Konzertsaal gehört nicht zum beschriebenen Raumkonzept des Holbornschen Hauses. Der Ort verfügt über flexible Veranstaltungsräume, deren Nutzung je nach Anlass organisiert wird. Für den Sitzungsraum nennt der Tarif eine Orientierung von etwa 30 bis 50 Personen. Das Foyer umfasst rund 80 Quadratmeter. Daraus ergibt sich ein Rahmen für unterschiedliche Bestuhlungen, aber keine automatisch gültige Maximalzahl für jede Veranstaltung.
Bei einer Reihenbestuhlung können mehr Personen untergebracht werden als bei einer Tischbestuhlung. Ein Empfang mit Stehtischen benötigt wiederum andere Wege und Bewegungsflächen als ein Vortrag mit Rednerpult. Bei einer Ausstellung müssen zusätzlich Stellwände, Bilder, Sicherheitsabstände und Besucherströme eingeplant werden. Für eine Hochzeit oder private Feier kommen Tische, Buffet, Garderobe und gegebenenfalls eine Tanzfläche hinzu. Deshalb sollte die Kapazität immer anhand des konkreten Raumplans und der Veranstaltungsidee abgestimmt werden.
Die Planung beginnt am besten mit einer kurzen Beschreibung des Formats. Dazu gehören Datum, Uhrzeit, erwartete Gästezahl, gewünschte Räume, Art der Bestuhlung, Technik, Bewirtung und die Frage, ob der Garten oder das Kellergewölbe einbezogen werden sollen. Auch der Unterschied zwischen gewerblicher und nicht-gewerblicher Nutzung ist wichtig, weil der Entgelttarif unterschiedliche Preise vorsieht. Vereine und gemeinnützige Veranstalter sollten zusätzlich prüfen, ob eine abweichende Gebührenfestsetzung möglich ist.
Für Präsentationen und Tagungen sollte geklärt werden, welche technische Ausstattung vorhanden ist. Die vorliegenden Raumangaben bestätigen die Flächen und die Küchennutzung, nennen aber keine vollständige Standardausstattung mit Beamer, Leinwand, Mikrofonen oder Lautsprechern. Veranstalter sollten daher nicht voraussetzen, dass jede Technik vor Ort verfügbar ist. Eine eigene Ausstattung oder ein externer Dienstleister kann erforderlich sein.
Auch Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sollten individuell besprochen werden. Nach einer Sanierung wurden die Veranstaltungsräume als behindertengerecht beschrieben. Für eine belastbare Planung ist dennoch wichtig, die konkrete Zugangssituation, Türbreiten, Sanitärbereiche, Wege zwischen den Räumen und gegebenenfalls die Erreichbarkeit des Gartens oder Kellers zu prüfen. Bei Einladungen sollten Veranstalter eine Kontaktmöglichkeit für besondere Anforderungen anbieten.
Quellen:
- Stadt Göttingen - Nutzungsordnung und Entgelttarif für das Holbornsche Haus
- Denkmalatlas Niedersachsen - Informationen zu Rote Straße 34
- Reservix - Holbornsches Haus Göttingen
- kulturis.online - Holbornsches Haus Göttingen
- Göttinger Tageblatt - Holbornsches Haus in Göttingen erneut saniert
- Arcinsys Niedersachsen - Stadtarchiv Göttingen, Bestand B 62
Holbornsches Haus | Mieten & Fotos in Göttingen
Das Holbornsche Haus in der Roten Straße 34 gehört zu den außergewöhnlichsten Veranstaltungsorten der Göttinger Innenstadt. Wer einen Raum für eine Feier, eine Lesung, eine Sitzung, eine Tagung oder eine kulturelle Veranstaltung sucht, findet hier keine austauschbare Veranstaltungsbox, sondern ein historisch gewachsenes Baudenkmal mit mittelalterlichen Spuren, denkmalgeschützter Architektur und einer besonderen Atmosphäre. Das Gebäude wird heute unter anderem von der Göttinger Stadtarchäologie genutzt und verfügt über Räume, die für unterschiedliche Anlässe vermietet werden können.
Die besondere Stärke des Holbornschen Hauses liegt im Zusammenspiel von Geschichte und praktischer Nutzbarkeit. Das Foyer umfasst etwa 80 Quadratmeter. Der Sitzungsraum ist rund 55 Quadratmeter groß und wird mit einer Orientierungskapazität von etwa 30 bis 50 Personen angegeben. Ergänzend gehören die Küchennutzung, ein historisches Kellergewölbe und ein Garten zu den prägenden Merkmalen des Ortes. Damit eignet sich das Haus sowohl für konzentrierte Besprechungen als auch für kleinere Empfänge und persönliche Feiern.
Die Adresse Rote Straße 34 liegt mitten in Göttingen und macht das Haus gut auffindbar. Gleichzeitig verlangt die historische Innenstadtlage eine sorgfältige Planung von Anreise, Aufbau, Lieferungen und Parkmöglichkeiten. Wer das Holbornsche Haus mieten möchte, sollte frühzeitig klären, welcher Raum benötigt wird, wie viele Gäste erwartet werden, ob eine gewerbliche oder nicht-gewerbliche Nutzung vorliegt und welche Anforderungen an Technik, Bestuhlung, Catering oder Rahmenprogramm bestehen.
Holbornsches Haus Göttingen mieten: Räume, Preise und Nutzung
Das zentrale Suchinteresse rund um das Holbornsche Haus betrifft die Frage, ob und wie die Räume gemietet werden können. Die Antwort ist grundsätzlich ja: In dem historischen Gebäude stehen Veranstaltungsflächen für unterschiedliche Formate zur Verfügung. Besonders wichtig sind das Foyer mit etwa 80 Quadratmetern und der Sitzungsraum mit etwa 55 Quadratmetern. Der Sitzungsraum wird im geltenden Entgelttarif mit einer Orientierung von 30 bis 50 Personen beschrieben. Diese Angabe ist keine allgemeine Kapazität für das gesamte Gebäude, sondern bezieht sich auf den genannten Raum und sollte bei der konkreten Planung mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden.
Für eine einmalige nicht-gewerbliche Nutzung des Foyers nennt der seit dem 1. Oktober 2025 gültige Tarif 60 Euro bis vier Stunden und 120 Euro bei einer Nutzung von mehr als vier Stunden. Eine wochenweise Nutzung wird mit 500 Euro, eine monatliche Nutzung mit 1.200 Euro angegeben. Für den Sitzungsraum gelten bei nicht-gewerblicher Nutzung 80 Euro bis vier Stunden und 160 Euro bei mehr als vier Stunden. Bei einer regelmäßigen Nutzung mit mindestens zehn Terminen pro Jahr reduzieren sich die genannten Beträge je Termin. Für das Foyer werden dann 50 Euro bis vier Stunden und 100 Euro bei mehr als vier Stunden genannt; beim Sitzungsraum sind es 70 Euro beziehungsweise 150 Euro.
Für gewerbliche Nutzungen sieht der Entgelttarif grundsätzlich den 2,5-fachen Betrag vor. Gleichzeitig enthält die Nutzungsordnung Spielräume für abweichende Gebühren, etwa bei kulturell wertvollen, volksbildenden, gemeinnützigen oder caritativen Veranstaltungen. Veranstaltungen der Stadt Göttingen sind entgeltfrei. Proben und Vorbereitungen am Veranstaltungstag werden ebenfalls als entgeltfrei genannt, wobei die üblichen Nutzungsbedingungen weiterhin gelten. Diese Regelungen machen das Haus besonders interessant für Vereine, Initiativen, Bildungsangebote, Kulturveranstalter und private Gastgeber, die eine charaktervolle Umgebung suchen.
Die Küchennutzung ist bei der Überlassung der Räumlichkeiten im Entgelt enthalten. Das erleichtert kleinere Empfänge, Kaffeeveranstaltungen und private Feiern, ersetzt aber keine individuelle Abstimmung über Catering, Anlieferung, Reinigung oder zusätzliche Ausstattung. Wer das Holbornsche Haus mieten möchte, sollte daher nicht nur den Raumpreis, sondern den gesamten Ablauf betrachten: gewünschte Nutzungsdauer, Aufbau und Abbau, Bestuhlung, Technik, Bewirtung, Zugang für Gäste sowie den Umgang mit denkmalgeschützten Bauteilen.
Foyer und Sitzungsraum im Holbornschen Haus
Das Foyer mit rund 80 Quadratmetern ist der größere der ausdrücklich beschriebenen Veranstaltungsräume. Seine Fläche bietet sich für kleinere Empfänge, Ausstellungen, Gesprächsrunden, Lesungen und gesellige Formate an. Bei einer Veranstaltung mit Stehempfang kann ein Raum anders genutzt werden als bei einer Reihenbestuhlung, einer Tafel oder einer Sitzung. Deshalb lässt sich aus der Quadratmeterzahl allein keine verbindliche Besucherzahl ableiten. Entscheidend sind die konkrete Bestuhlung, Fluchtwege, Zugänglichkeit und die Vorgaben der Nutzungsordnung.
Der etwa 55 Quadratmeter große Sitzungsraum ist kompakter und stärker auf Besprechungen, Tagungen, Arbeitsgruppen oder kleinere Präsentationen ausgerichtet. Der geltende Tarif nennt dafür eine Orientierung von 30 bis 50 Personen. Diese Spanne macht deutlich, dass die tatsächliche Nutzung flexibel geplant werden kann. Bei einer Konferenz mit Tischen wird weniger Platz pro Person verfügbar sein als bei einer Veranstaltung ohne Tische. Für eine komfortable Planung empfiehlt es sich, die gewünschte Sitzordnung vor der Buchung zu besprechen.
Die Räume verbinden praktische Nutzung mit einer historischen Umgebung. Das Holbornsche Haus ist kein neutraler Neubau, sondern ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex, dessen Geschichte und bauliche Substanz den Charakter jeder Veranstaltung mitbestimmen. Sichtbare historische Elemente, die Lage im alten Stadtgefüge und die Nähe zur Stadtarchäologie geben Treffen einen unverwechselbaren Rahmen. Das ist besonders für Veranstaltungen interessant, bei denen Atmosphäre, Ortsbezug und kultureller Kontext eine wichtige Rolle spielen.
Das Foyer kann als Ankommensbereich, Empfangszone oder Ausstellungsfläche genutzt werden. Der Sitzungsraum eignet sich für konzentrierte Gespräche, Präsentationen und kleinere Arbeitsformate. Je nach Anlass kann eine Veranstaltung auch beide Räume einbeziehen. So lässt sich ein Empfang im Foyer mit einer Lesung oder einer Gesprächsrunde im Sitzungsraum verbinden. Ob diese Kombination in der gewünschten Form möglich ist, hängt von der jeweiligen Terminplanung, der Nutzungsvereinbarung und den organisatorischen Vorgaben ab.
Bei der Suche nach Holbornsches-Haus-Fotos sollten Interessierte beachten, dass Bilder zwar einen ersten Eindruck von Fassade, Innenräumen und historischen Details vermitteln, die Atmosphäre vor Ort aber nur teilweise abbilden. Gerade bei einem Denkmal spielen Raumhöhe, Materialität, Licht, Übergänge zwischen den Bereichen und der Bezug zum Garten eine Rolle. Eine Besichtigung oder die Abstimmung mit der Vermietungsstelle ist daher sinnvoll, bevor eine Veranstaltung verbindlich geplant wird.
Holbornsches Haus Geschichte: Bau von 1266 und mittelalterliche Spuren
Die Geschichte ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Holbornschen Hauses. Der massive Bruchsteinbau an der Roten Straße 34 wird auf das Jahr 1266 datiert. Damit gehört das Gebäude zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Göttingens und gilt als ältester Profanbau der Stadt. Die Denkmalbeschreibung weist auf einen viergeschossigen, traufständigen Bau über einem L-förmigen Grundriss hin. Unter dem Gebäude liegt ein mittelalterlicher Keller, der die lange Entwicklung des Hauses räumlich erfahrbar macht.
Das Gebäude entstand nicht in einer einzigen Bauphase. Zur ursprünglichen Anlage kamen im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen hinzu. Eine Fachwerkaufstockung wird auf das Jahr 1414 datiert. Erweiterungen und Umgestaltungen folgten 1639 und 1734; aus dieser Entwicklung stammt auch das Mansarddach. Die Fenstergewände zeigen Renaissance-Ornamentik. Das heutige Erscheinungsbild ist deshalb das Ergebnis mehrerer Epochen, in denen das Haus immer wieder an neue Anforderungen angepasst wurde.
Besonders bemerkenswert ist der Gewölbekeller. Die Denkmalinformationen nennen einen Gewölbekeller mit Konsolen und einer romanischen Würfelkapitell-Säule. In Beschreibungen des Veranstaltungsortes wird der Keller als Kreuzgratgewölbekeller bezeichnet. Dieser Bereich gehört zu den eindrucksvollsten historischen Elementen des Hauses und kann bei passenden Formaten als Rahmenprogramm einbezogen werden. Eine Nutzung muss selbstverständlich mit den denkmalpflegerischen, sicherheitsbezogenen und organisatorischen Anforderungen vereinbar sein.
Der Name Holbornsches Haus verweist auf die Metzgerfamilie Holborn, die mit dem Gebäude verbunden war. Nach Angaben zur Ortsgeschichte befand sich der Gebäudekomplex seit 1789 im Besitz der Familie. Nachdem keine Erben aus der Familie hervorgingen, wurde das Haus der Stadt Göttingen überlassen; im Gegenzug sollten die Grabmäler der Familie gepflegt werden. Diese Verbindung von Familiengeschichte, Stiftungstradition und kommunaler Nutzung prägt die Erzählung des Hauses bis heute.
Das Holbornsche Haus war außerdem mit der Holborn-Stiftung verbunden. Archivinformationen nennen für die Stiftung einen ursprünglichen Zweck, der auf die Unterkunft bedürftiger Angehöriger der besseren Stände ausgerichtet war. Das Gebäude wurde als Altenheim für Frauen genutzt. Später veränderte sich die Nutzung. Heute beherbergt das Haus unter anderem die Göttinger Stadtarchäologie und Veranstaltungsräume. Die Geschichte des Ortes ist damit nicht abgeschlossen, sondern setzt sich in einer öffentlichen und kulturellen Nutzung fort.
Veranstaltungen im Holbornschen Haus: Feiern, Lesungen und Tagungen
Das Holbornsche Haus ist kein Veranstaltungsort für große Publikumsproduktionen, sondern eine historische Adresse für kleinere und mittlere Formate. In den verfügbaren Beschreibungen werden Geburtstage, Hochzeiten, Konfirmationen, Lesungen, Feiern und Konzerte als mögliche Nutzungen genannt. Darüber hinaus bieten sich Sitzungen, Workshops, Ausstellungen, Gesprächsrunden und Tagungen an. Die Räume sind besonders dann interessant, wenn ein Anlass nicht nur funktional, sondern auch räumlich und kulturell geprägt sein soll.
Für private Feiern bietet das Haus eine Verbindung aus zentraler Lage und historischem Ambiente. Ein Geburtstag kann im Foyer stattfinden, während der Garten als zusätzlicher Aufenthaltsbereich dient. Bei einer Lesung schafft die Geschichte des Gebäudes einen passenden Hintergrund, ohne dass der Raum auf eine bestimmte Kunstform festgelegt ist. Für eine kleinere Hochzeit oder eine Familienfeier kann die Kombination aus Empfang, Sitzungsraum, Garten und historischen Bereichen ein abwechslungsreiches Raumkonzept ermöglichen.
Auch für kulturelle Veranstaltungen ist die Adresse geeignet. Lesungen, Vorträge und Ausstellungen profitieren von einem Ort, an dem Inhalte mit Stadtgeschichte und Architektur verbunden werden können. Die Stadtarchäologie im Gebäude verstärkt diesen Kontext. Veranstalter sollten jedoch berücksichtigen, dass denkmalgeschützte Räume besondere Anforderungen an Aufbau, Dekoration, Befestigungen, Beleuchtung und Besucherführung stellen. Nicht jedes technische oder gestalterische Konzept lässt sich ohne Anpassung umsetzen.
Für Tagungen und Sitzungen ist vor allem der Sitzungsraum relevant. Mit seiner Größe von etwa 55 Quadratmetern und der genannten Orientierung von 30 bis 50 Personen eignet er sich für Gruppen, die eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre suchen. Die zentrale Lage in Göttingen erleichtert die Verbindung mit weiteren Terminen in der Innenstadt. Gleichzeitig kann der historische Rahmen helfen, eine Sitzung oder einen Workshop bewusst aus dem üblichen Büroalltag herauszulösen.
Bei Konzerten ist die Art der Veranstaltung entscheidend. Das Haus wird zwar als geeigneter Ort für Konzerte beschrieben, doch aus den verfügbaren Angaben lässt sich keine pauschale Konzertkapazität und keine standardisierte Bühnen- oder Tontechnik ableiten. Daher sollten Musikerinnen, Musiker und Veranstalter frühzeitig klären, welche Instrumente, Lautsprecher, Stromanschlüsse, Aufbauten und Schallschutzanforderungen vorgesehen sind. Für akustische oder kammermusikalische Formate kann die historische Umgebung besonders reizvoll sein, während größere Produktionen eine detaillierte technische Prüfung benötigen.
Holbornsches Haus Rote Straße Göttingen: Lage und Anreise
Die Adresse des Holbornschen Hauses lautet Rote Straße 34, 37073 Göttingen. Das Gebäude liegt in der Göttinger Innenstadt und ist damit in ein dichtes historisches Stadtquartier eingebunden. Die Rote Straße gehört zu den Straßen, in denen sich ältere Wohn- und Geschäftshäuser, Fachwerkarchitektur und zentrale Wegebeziehungen verbinden. Für Besucherinnen und Besucher ist die Lage ein wesentlicher Vorteil: Ein Termin im Haus lässt sich mit einem Aufenthalt in der Altstadt, einem Restaurantbesuch oder weiteren innerstädtischen Zielen verbinden.
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt die Denkmalbeschreibung die Haltestelle Göttingen Jüdenstraße in etwa 70 Metern Entfernung. Die Haltestelle Theaterstraße liegt etwa 212 Meter entfernt. Damit ist das Haus grundsätzlich gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die genauen Linien, Abfahrtszeiten und eventuelle Baustellen können sich ändern und sollten für den Veranstaltungstag aktuell geprüft werden. Bei größeren Gruppen ist es sinnvoll, den Treffpunkt und den Fußweg von der Haltestelle bereits in der Einladung zu beschreiben.
Die Innenstadtlage bedeutet zugleich, dass die Anfahrt mit dem Auto organisatorisch geplant werden sollte. In den verfügbaren Informationen zum Haus wird kein eigener Veranstaltungsparkplatz ausgewiesen. Für Lieferungen, den Transport von Material oder die Anreise mobilitätseingeschränkter Personen sollten deshalb die örtlichen Zufahrts- und Halteregelungen geprüft und mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Das gilt besonders bei Veranstaltungen mit Catering, Ausstellungsmaterial, Musikinstrumenten oder umfangreicher Technik.
Wer nach Holbornsches Haus Göttingen oder Holbornsches Haus Rote Straße Göttingen sucht, sollte die vollständige Adresse verwenden, da historische Gebäude in Stadtplänen und Veranstaltungsportalen unterschiedlich bezeichnet werden können. Die Hausnummer 34 ist entscheidend. Für Einladungen empfiehlt sich die Kombination aus Name, Straße, Postleitzahl und Stadt. Bei einer Veranstaltung im historischen Stadtkern sollten Gäste außerdem auf mögliche Kopfsteinpflasterbereiche, Fußwege und eingeschränkte Haltemöglichkeiten hingewiesen werden.
Auch die Anlieferung verdient Aufmerksamkeit. Das Gebäude ist nicht als frei zugängliche Messe- oder Konzerthalle mit standardisiertem Ladehof konzipiert. Deshalb sollten Veranstalter vorab klären, wann Lieferanten eintreffen dürfen, wo Material kurzfristig abgestellt werden kann und wie der Abbau organisiert wird. Eine klare Ablaufplanung schützt die historische Bausubstanz und verhindert unnötige Behinderungen in der Innenstadt.
Fotos, Architektur und besondere Räume des Holbornschen Hauses
Die Suche nach Holbornsches Haus Fotos zeigt, dass der visuelle Reiz des Ortes aus mehreren Ebenen besteht. Von außen prägt der historische Baukörper die Rote Straße. Im Inneren treffen mittelalterliche Substanz, spätere Fachwerk- und Umbauphasen sowie die heutige Nutzung aufeinander. Der Bau ist deshalb nicht als einheitlich dekorierter Veranstaltungsraum zu verstehen, sondern als gewachsenes Denkmal. Für Fotografie, Ausstellungen und kulturelle Vermittlung bietet gerade diese Vielschichtigkeit einen besonderen Mehrwert.
Die Denkmalbeschreibung nennt einen massiven Bruchsteinbau von 1266, eine Fachwerkaufstockung von 1414, spätere Erweiterungen und ein Mansarddach. Außerdem werden Renaissance-Ornamente an den Fenstergewänden sowie ein historischer Gewölbekeller mit romanischer Würfelkapitell-Säule erwähnt. Diese Details erklären, warum das Gebäude in touristischen und kulturellen Beschreibungen als bedeutendes Baudenkmal Göttingens erscheint. Sie sind zugleich ein Grund dafür, dass Dekorationen und technische Aufbauten sorgfältig behandelt werden müssen.
In Veranstaltungsbeschreibungen wird außerdem eine bemalte Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert hervorgehoben. Solche historischen Ausstattungselemente geben dem Haus eine Atmosphäre, die sich von modernen Tagungszentren deutlich unterscheidet. Bei einer Veranstaltung können sie als Hintergrund für Gespräche, Fotos oder kulturgeschichtliche Erläuterungen dienen. Gleichzeitig sollte jeder Veranstalter darauf achten, dass historische Oberflächen nicht berührt, belastet oder durch Dekoration verdeckt werden.
Der Garten erweitert das Raumangebot um einen Außenbereich mit ruhigerem Charakter. Er kann sich für einen Empfang, eine Pause oder ein begleitendes Rahmenprogramm eignen. Eine Nutzung des Gartens ist jedoch von Wetter, Termin, Ausstattung und den geltenden Vorgaben abhängig. Auch die Nachbarschaftssituation muss berücksichtigt werden, insbesondere bei Musik, Außenbewirtung und Veranstaltungen in den Abendstunden.
Das Kellergewölbe ist ein weiteres Highlight. Es vermittelt unmittelbar, wie tief die Geschichte des Hauses reicht. Für Führungen, kleine Präsentationen oder ein thematisches Rahmenprogramm kann dieser Bereich besonders eindrucksvoll sein. Eine allgemeine Zusage für jede Art von Nutzung lässt sich daraus nicht ableiten. Interessierte sollten vorab klären, ob der Keller am gewünschten Termin zugänglich ist, wie viele Personen gleichzeitig hineindürfen und welche Sicherheitsvorgaben gelten.
Sitzplan, Kapazität und Planung einer Veranstaltung
Ein klassischer Sitzplan wie in einem Theater oder Konzertsaal gehört nicht zum beschriebenen Raumkonzept des Holbornschen Hauses. Der Ort verfügt über flexible Veranstaltungsräume, deren Nutzung je nach Anlass organisiert wird. Für den Sitzungsraum nennt der Tarif eine Orientierung von etwa 30 bis 50 Personen. Das Foyer umfasst rund 80 Quadratmeter. Daraus ergibt sich ein Rahmen für unterschiedliche Bestuhlungen, aber keine automatisch gültige Maximalzahl für jede Veranstaltung.
Bei einer Reihenbestuhlung können mehr Personen untergebracht werden als bei einer Tischbestuhlung. Ein Empfang mit Stehtischen benötigt wiederum andere Wege und Bewegungsflächen als ein Vortrag mit Rednerpult. Bei einer Ausstellung müssen zusätzlich Stellwände, Bilder, Sicherheitsabstände und Besucherströme eingeplant werden. Für eine Hochzeit oder private Feier kommen Tische, Buffet, Garderobe und gegebenenfalls eine Tanzfläche hinzu. Deshalb sollte die Kapazität immer anhand des konkreten Raumplans und der Veranstaltungsidee abgestimmt werden.
Die Planung beginnt am besten mit einer kurzen Beschreibung des Formats. Dazu gehören Datum, Uhrzeit, erwartete Gästezahl, gewünschte Räume, Art der Bestuhlung, Technik, Bewirtung und die Frage, ob der Garten oder das Kellergewölbe einbezogen werden sollen. Auch der Unterschied zwischen gewerblicher und nicht-gewerblicher Nutzung ist wichtig, weil der Entgelttarif unterschiedliche Preise vorsieht. Vereine und gemeinnützige Veranstalter sollten zusätzlich prüfen, ob eine abweichende Gebührenfestsetzung möglich ist.
Für Präsentationen und Tagungen sollte geklärt werden, welche technische Ausstattung vorhanden ist. Die vorliegenden Raumangaben bestätigen die Flächen und die Küchennutzung, nennen aber keine vollständige Standardausstattung mit Beamer, Leinwand, Mikrofonen oder Lautsprechern. Veranstalter sollten daher nicht voraussetzen, dass jede Technik vor Ort verfügbar ist. Eine eigene Ausstattung oder ein externer Dienstleister kann erforderlich sein.
Auch Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sollten individuell besprochen werden. Nach einer Sanierung wurden die Veranstaltungsräume als behindertengerecht beschrieben. Für eine belastbare Planung ist dennoch wichtig, die konkrete Zugangssituation, Türbreiten, Sanitärbereiche, Wege zwischen den Räumen und gegebenenfalls die Erreichbarkeit des Gartens oder Kellers zu prüfen. Bei Einladungen sollten Veranstalter eine Kontaktmöglichkeit für besondere Anforderungen anbieten.
Quellen:
- Stadt Göttingen - Nutzungsordnung und Entgelttarif für das Holbornsche Haus
- Denkmalatlas Niedersachsen - Informationen zu Rote Straße 34
- Reservix - Holbornsches Haus Göttingen
- kulturis.online - Holbornsches Haus Göttingen
- Göttinger Tageblatt - Holbornsches Haus in Göttingen erneut saniert
- Arcinsys Niedersachsen - Stadtarchiv Göttingen, Bestand B 62
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