Riddagshausen Abbey
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Klostergang, Braunschweig

Klostergang, 38104 Braunschweig, Germany

Riddagshausen Abbey | Klosterkirche & Geschichte

Riddagshausen Abbey in Braunschweig ist kein Ort, den man nur kurz abhakt, sondern ein historisches Ensemble, das Klosterkultur, Kirchenbau, Landschaft und stille Wege auf ungewöhnlich dichte Weise verbindet. Wer heute nach Riddagshausen kommt, erlebt eine ehemalige Zisterzienseranlage, deren geistliche Mitte die Klosterkirche St. Mariae bildet, während rundherum die Teiche, Wiesen, Wege, der Klostergarten und das Museum einen Besuch weit über eine einfache Besichtigung hinaus ausdehnen. Die Anlage liegt in einem der bekanntesten Naherholungsräume der Stadt und steht zugleich in einer jahrhundertealten Tradition von Gebet, Arbeit, Fischwirtschaft und Pflege der Landschaft. Gerade diese Mischung macht Riddagshausen so besonders: Hier treffen gotische Architektur, lebendige Gemeindekultur, Naturerlebnis und braunschweigische Geschichte direkt aufeinander. Die Klosterkirche ist täglich offen, Führungen werden regelmäßig angeboten, und im ganzen Umfeld spürt man, dass dieser Ort bis heute nicht nur Denkmal, sondern gelebter Raum ist. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Klosterkirche Riddagshausen: Geschichte, Architektur und Reformation

Die historische Tiefe der Klosterkirche beginnt im 12. und 13. Jahrhundert. Nach den Angaben der Stadt Braunschweig wurde das Kloster 1145 gegründet; die heutige Klosterkirche St. Mariae wurde von 1216 bis 1275 als frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querschiff, geschlossenem Rechteckchor, Chorumgang und Kapellenkranz angelegt. Die Kirche gehört nach dem Magdeburger Dom zu den ältesten gotischen Bauwerken in Deutschland. Typisch für zisterziensische Kirchen ist der Dachreiter statt eines massiven Turms. Nach den Zerstörungen bei den Belagerungen von 1550 und 1606 und mit der Einführung der Reformation im Jahr 1568 wurde die Kirche evangelisch-lutherische Gemeindekirche; ihre heutige Ausstattung stammt vor allem aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Wer das Innere besucht, begegnet also keinem musealen Stillstand, sondern einer Kirche, die in vielen Jahrhunderten immer wieder neu genutzt, verändert und bewahrt wurde. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Gerade dieser Spannungsbogen aus strenger Ordensarchitektur und späterer liturgischer Nutzung macht den Reiz von Riddagshausen aus. Die mittelalterliche Form der Kirche ist bis heute klar ablesbar: die frühgotische Raumwirkung, das Zusammenspiel von Schiff, Querhaus und Chor sowie die für den Orden typische Schlichtheit erzeugen eine Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher sofort wahrnehmen. Gleichzeitig ist die Kirche nicht eingefroren, sondern Teil einer aktiven Gemeinde. Sie wird für Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Jubiläen und Konzerte genutzt. Die historische Entwicklung ist deshalb nicht nur ein Thema für Fachleute, sondern prägt die tägliche Wahrnehmung des Ortes. Wer nach dem Kloster Riddagshausen oder der Klosterkirche Riddagshausen sucht, sucht oft genau diese Verbindung aus Baukunst, Glauben und gewachsener Kontinuität. In Braunschweig gehört Riddagshausen deshalb zu den wenigen Orten, an denen sich Stadtgeschichte an einer konkreten, bis heute zugänglichen Architektur so eindrucksvoll ablesen lässt. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Auch die Umgebung der Kirche ist historisch lesenswert. Das Ensemble wurde nicht zufällig an dieser Stelle angelegt, sondern strategisch günstig auf einem auslaufenden Höhenrücken am Kreuzungspunkt von Wabetal und teichgespeisten Mulden positioniert. Diese Lage war für die Mönche funktional und geistlich zugleich: geschützt, wirtschaftlich sinnvoll und in enger Beziehung zur gestalteten Landschaft. Vor den Toren entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte das Dorf, das später zum Stadtteil Riddagshausen wurde. Noch heute spürt man diese Verbindung aus klösterlicher Ordnung und dörflicher Kontinuität, wenn man über den Klostergang, an den historischen Gebäuden und am Torhaus vorbei zur Kirche geht. Gerade weil so viele Epochen sichtbar geblieben sind, ist Riddagshausen kein bloßer Schauplatz der Vergangenheit, sondern ein Ort, an dem sich die Geschichte Braunschweigs in einer sehr konkreten Form erleben lässt. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/riddagshausen.php))

Fischteiche, Fischerei und Naturschutzgebiet Riddagshausen

Eines der stärksten Themen rund um Riddagshausen ist die Teichlandschaft. Die Mönche legten im Laufe der Zeit insgesamt 28 Teiche an, von denen 11 noch heute bestehen. Die Stadt Braunschweig beschreibt ausdrücklich, dass diese Teiche seit der Kultivierung durch die Mönche für eine ununterbrochene Fischwirtschaft genutzt wurden und damit in Niedersachsen eine besondere Stellung einnehmen. Das erklärt auch, warum Suchanfragen wie Riddagshausen Fischerei oder Riddagshausen Teiche so eng mit dem Ort verbunden sind: Die Fischzucht war kein Nebenaspekt, sondern ein Kernelement der klösterlichen Wirtschaftsweise und der Landschaftsgestaltung. Die Klosterkirche und die Wirtschaftsgebäude erhielten ihren Platz nicht zufällig, sondern an der Schnittstelle zwischen Höhenrücken, Niederung und den für die Fischteichanlage geeigneten Mulden. Dieser Zusammenhang ist heute noch lesbar und macht den Standort zu einem hervorragenden Beispiel dafür, wie mittelalterliche Klöster Landschaft nicht nur nutzten, sondern dauerhaft formten. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/naturschutzgebiet-riddagshausen))

Die Landschaft rund um das Kloster wurde 1936 zum Naturschutzgebiet erklärt und hat sich seitdem als kulturell geprägter Naturraum erhalten. Die Stadt Braunschweig betont, dass die Niederungslandschaft seit dem 12. Jahrhundert durch den Menschen genutzt und gestaltet wurde und sich daraus eine vielfältige Kulturlandschaft mit Teichen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und naturnahen Wäldern entwickelt hat. Diese historische Nutzung ist wichtig, weil Schutz hier nicht Stillstand bedeutet, sondern pflegliche Weiterentwicklung. Das Gebiet soll als Naherholungsraum erhalten bleiben, ohne seinen ökologischen Wert zu verlieren. Genau darin liegt die besondere Qualität von Riddagshausen: Man spaziert nicht nur in einem Naturschutzgebiet, sondern in einer Landschaft, deren heutige Form eine jahrhundertelange Geschichte von Bewirtschaftung, Pflege und Ordensdisziplin erzählt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das ruhige Wege, weite Sichtachsen, Wasserflächen, Schilf und ein erstaunlich lebendiges Zusammenspiel von Natur und Kultur. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/naturschutzgebiet-riddagshausen))

Auch die Einordnung als Europareservat und Vogelschutzgebiet unterstreicht die Bedeutung des Areals. Die erhaltenen Teiche, ihre Uferzonen und die angrenzenden Flächen sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig erinnert die Landschaft immer wieder daran, dass die Mönche hier mit einem sehr praktischen Blick arbeiteten: Sie wollten Flächen, die sich für Fischteiche eigneten und zugleich Zugang zu Wasser und Mühlstandorten boten. Dadurch entstand ein Raum, in dem Ökologie und Geschichte nicht gegeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig erklären. Wer in Riddagshausen wandert, erlebt deshalb mehr als nur einen schönen Spaziergang. Er oder sie bewegt sich durch ein historisches Produktions- und Schutzsystem, das bis heute nachvollziehbar ist. Das macht die Suche nach Stichworten wie Riddagshausen Kloster oder Riddagshausen Fischerei so logisch: Beide Begriffe gehören hier untrennbar zusammen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/riddagshausen.php))

Klostergarten, Frauenkapelle und Führungen vor Ort

Der Klostergarten ist einer der lebendigsten Teile des Ensembles. Die heutige Anlage im Osten der Klosterkirche entstand 2004 neu in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazeutische Biologie der TU Braunschweig. Ziel war es, alte, in Klostergärten kultivierte Sorten wieder sichtbar zu machen und den traditionellen Nutzen klösterlicher Gärten nachvollziehbar zu vermitteln. Die Mönche pflanzten dort nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch Küchenkräuter, Arzneipflanzen und Pflanzen für kultische Zwecke. Heute umfasst der Garten Obstwiese, Gemüsegarten und mehrere Themengärten, die den historischen Blick auf das klösterliche Pflanzenwissen mit modernen Vermittlungsformen verbinden. Er ist täglich von 10 bis 16 Uhr kostenfrei zugänglich. Wer nach dem Klostergarten Riddagshausen sucht, findet also keinen bloßen Ziergarten, sondern ein kleines lebendiges Lehrbuch der Klosterkultur. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/der-klostergarten/))

Besonders bemerkenswert ist, dass der Garten über mehrere Bereiche verfügt, die unterschiedliche Funktionen sichtbar machen. Es gibt die Obstwiese mit traditionellen Sorten wie Äpfeln, Birnen, Quitten und Mispeln, den Gemüsegarten hinter dem Chor der Kirche sowie verschiedene Themengärten, die 2009 angelegt wurden. Dazu gehören unter anderem der Garten gegen bösen Zauber, der Garten der Liebe und des Eheglückes, der Garten der Erinnerung, der Garten der Gifte und der Glücksgarten. Diese Vielfalt zeigt, wie sehr Riddagshausen auf Vermittlung setzt: nicht nur historisches Wissen, sondern konkrete Sinneserfahrung. Ergänzt wird das Angebot durch die Frauenkapelle und die Siechenkapelle, die auf Führungen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die Frauenkapelle ist zugleich die alte Taufkapelle der Klosterkirche und damit ein weiterer Ort, an dem sich Geschichte und Gegenwart überlagern. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/der-klostergarten/))

Die Führungen gehören zu den stärksten Gründen, einen Besuch zu planen. Jeden Freitagnachmittag um 17 Uhr wird von April bis September eine kostenlose etwa 90-minütige Führung durch Klosterkirche, Frauen- und Siechenkapelle, Klostergarten und Park angeboten. Eine Anmeldung ist für Einzelpersonen in dieser Zeit nicht erforderlich. Zusätzlich finden im Klostergarten während der Gartensaison regelmäßig Führungen am ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt; um 16 Uhr folgt meist eine Führung durch den sonst nicht zugänglichen Gutspark. Die Kulturpaten bieten dabei nicht nur fachliche Erläuterungen, sondern auch Kaffee, Kuchen und Produkte aus dem Klostergarten an. Dadurch wird der Besuch sehr niederschwellig und zugleich reich an Eindrücken. Wer mit Kindern, Schulklassen oder einer Gruppe kommt, kann außerdem auf besondere oder thematische Führungen zurückgreifen. Genau deshalb ist Riddagshausen nicht nur ein Ort zum Anschauen, sondern ein Ort zum Lernen, Verweilen und Wiederkommen. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/fuehrung-klosterkirche-klostergarten-und-kapellen/))

Zisterziensermuseum und das erhaltene Klosterensemble

Zum Besuch gehört auch das Zisterziensermuseum im Torhaus des ehemaligen Klosters. Es befindet sich in der Klostergang 64 und ist samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet; Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Das Museum stellt die Entwicklung des Zisterzienserordens sowie die Geschichte, Kultur und Kunst des Ordens vor dem Hintergrund der teilweise erhaltenen Anlage in Riddagshausen dar. Damit ergänzt es die Kirche und den Garten perfekt, weil es die sichtbaren Spuren durch Erzählung, Objekte und historische Einordnung vertieft. Wer Riddagshausen Abbey als Ganzes verstehen möchte, sollte das Museum deshalb nicht auslassen. Es hilft dabei, die Kirche nicht nur als schönes Gebäude, sondern als Teil eines größeren Ordens- und Wirtschaftsraums zu lesen. Besonders für Besucherinnen und Besucher, die nach Kloster Riddagshausen oder Zisterziensermuseum Riddagshausen suchen, ist dies der Ort, an dem sich die einzelnen Puzzleteile zu einem klaren Bild fügen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/zisterziensermuseum.php))

Das erhaltene Ensemble umfasst jedoch weit mehr als die Kirche und das Museum. Die Stadt Braunschweig beschreibt Riddagshausen als einen Ort, an dem sich Klosteranlage, Dorf und Naturschutzgebiet zu einem touristischen Anziehungspunkt verbinden. Dazu kommen historisch gewachsene Fachwerkbauten, Gutshäuser und kleine Straßen mit wiederhergestellter Pflasterung. Vor den Mauern des Klosters entwickelte sich das Dorf Neuhof, das 1822 mit der Klosterdomäne vereinigt wurde und 1934 als Gemeinde Riddagshausen in das Stadtgebiet Braunschweigs eingegliedert wurde. Das Torhaus, in dem heute das Museum sitzt, ist dabei ein besonders wichtiger Baustein, weil es den Übergang von der klösterlichen Wirtschaft zum Besuchserlebnis markiert. Riddagshausen ist deshalb nicht nur ein einzelnes Denkmal, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Bauten, Wegen, Nutzflächen und Erzählungen, das bis heute in sich stimmig bleibt. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/riddagshausen.php))

Auch für Menschen, die gezielt nach Atmosphäre suchen, hat dieser Teil des Besuchs großen Wert. Das Museum zeigt, dass das Kloster nicht isoliert stand, sondern in ein Netz aus Arbeit, Bildung, Spiritualität und regionaler Entwicklung eingebunden war. Gerade im Wechsel zwischen Kirche, Garten und Torhaus wird deutlich, wie sehr die Zisterzienser auf Ordnung, Funktion und Reduktion setzten. Das macht den historischen Ort zugleich sehr modern lesbar: klare Räume, klare Aufgaben, klare Wege. Im Kontrast dazu steht die heutige Nutzung als Kultur-, Besucher- und Gemeinderaum, die das Ensemble offen und zugänglich hält. Wer also eine Braunschweig-Route plant, findet hier einen Ort, an dem sich Architekturgeschichte, Museumsbesuch und Landschaftsspaziergang sehr gut kombinieren lassen. Für viele ist genau diese Vielschichtigkeit der Grund, immer wieder nach Riddagshausen Klosterkirche oder Riddagshausen Abbey zu suchen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/zisterziensermuseum.php))

Anfahrt, Parken und Öffnungszeiten für den Besuch

Die Anreise nach Riddagshausen ist gut planbar, und das ist für einen Ausflugsort dieser Art wichtig. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus der Braunschweiger Innenstadt kommt, nimmt laut Stadt Braunschweig den Bus 413 in Richtung Querumer Forst und steigt an der Haltestelle Braunschweig Kreuzteich aus. Von dort sind es noch rund fünf Minuten zu Fuß zur Zisterzienser-Klosterkirche. Für Autofahrende ist wichtig zu wissen, dass auf dem gesamten Klosterareal absolutes Halteverbot gilt. Die Klosterkirche weist für Gäste Stellplätze in etwa 150 Metern Entfernung an der Ebertallee sowie einen großen Parkplatz in etwa 250 Metern Entfernung am Gänsekamp aus. Zusätzlich gibt es den P+R-Platz Gänsekamp in Riddagshausen mit rund 108 Stellplätzen und Anbindung an den Bus 413 sowie an die Strecke von der Haltestelle Stresemannstraße. Das erleichtert die Planung erheblich, besonders an Wochenenden und zu Führungszeiten. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/leben/innenstadt/parken.html))

Die Öffnungszeiten sind ebenso klar geregelt. Die Klosterkirche und die Frauenkapelle mit dem medialen Kirchensystem sind täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Damit eignet sich der Ort sowohl für einen kurzen Zwischenstopp als auch für einen längeren Aufenthalt mit Führung, Gartenbesuch und Museumsrunde. Wer tiefer einsteigen möchte, sollte zusätzlich die Zeiten des Zisterziensermuseums beachten, das samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr zugänglich ist. Für größere Gruppen empfiehlt die Klosterkirche eine vorherige Anmeldung, besonders bei öffentlichen Führungen. Diese Informationen sind für die Suchbegriffe Anfahrt Riddagshausen, Parken Riddagshausen und Öffnungszeiten Klosterkirche Riddagshausen besonders relevant, weil sie zeigen, dass der Besuch auch organisatorisch gut machbar ist. Gerade das macht den Ort attraktiv für Tagesgäste, Familien, Radreisende und Menschen, die sich eine ruhige historische Auszeit gönnen möchten. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Pilgern, Musik und besondere Momente in der Klosteratmosphäre

Riddagshausen ist nicht nur ein historischer und landschaftlicher Ort, sondern auch ein spiritueller und musikalischer Raum. Die Klosterkirche liegt seit langem auf dem historischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela durch das Braunschweiger Land. Damit ist sie für Pilgerinnen und Pilger ein Ort des Innehaltens, des Ankommens und des Weitergehens. Die offizielle Seite beschreibt Pilgern als Aufbrechen, Verweilen und Bewusstwerden der eigenen Geschwindigkeit, und genau diese Haltung passt sehr gut zur Atmosphäre des Klosters. Wer hier sitzt, geht oder betet, erlebt eine Umgebung, die den Alltag für eine Weile entschleunigt. Das gilt selbst dann, wenn man ohne religiösen Hintergrund kommt: Die Kombination aus Wasser, alten Mauern, Garten und offenen Räumen schafft einen seltenen Ort der Ruhe. Für Suchanfragen wie Jakobsweg Riddagshausen oder Kloster Riddagshausen ist diese spirituelle Dimension deshalb von zentraler Bedeutung. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Hinzu kommt die Musik. Die Klosterkirche verweist auf ein reiches Konzertprogramm, das von vielen Chören, Ensembles, dem Kantor Hans-Dieter Karras, Gastmusikerinnen und Gastmusikern sowie dem Posaunenchor der Propstei Braunschweig getragen wird. Genau diese musikalische Nutzung ist ein wesentlicher Teil dessen, was den Ort heute lebendig hält. Konzerte und besonders gestaltete Gottesdienste verbinden den historischen Raum mit gegenwärtiger Kultur. Das ist auch der Grund, warum die Kirche nicht nur als Denkmal, sondern als erfahrener Klangraum wahrgenommen wird. Wer einen Besuch plant, kann daher Kirche, Garten, Museum und, je nach Termin, Musik sehr gut miteinander verbinden. So entsteht aus Riddagshausen Abbey kein Einmal-Ort, sondern ein Ensemble, das in verschiedenen Jahreszeiten und zu unterschiedlichen Anlässen jeweils einen neuen Eindruck vermittelt. Besonders in der Stille der Teichlandschaft und im Wechsel von Innenraum und Außenraum entfaltet der Ort seine besondere Stärke. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Am Ende zeigt Riddagshausen gerade durch seine Vielfalt, warum so viele unterschiedliche Suchbegriffe auf denselben Ort führen. Kloster, Klosterkirche, Teiche, Fischerei, Klostergarten, Museum, Führungen, Parken und Anfahrt sind hier keine getrennten Themen, sondern Teile eines zusammenhängenden Erlebnisses. Wer nur die Kirche anschaut, sieht bereits sehr viel. Wer zusätzlich den Garten besucht, die Teiche umgeht, das Museum betritt und eine Führung mitnimmt, versteht die historische Logik des Ortes wirklich. Genau deshalb lohnt es sich, den Besuch nicht zu knapp zu planen. Riddagshausen ist ein Ort für Menschen, die Geschichte nicht nur lesen, sondern räumlich erleben möchten. Es ist ein Ort für Spaziergänge, für stille Momente, für fachlich interessierte Besucher und für alle, die in Braunschweig ein selten geschlossenes Ensemble aus Kultur und Natur suchen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/naturschutzgebiet-riddagshausen))

Quellen:

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Riddagshausen Abbey | Klosterkirche & Geschichte

Riddagshausen Abbey in Braunschweig ist kein Ort, den man nur kurz abhakt, sondern ein historisches Ensemble, das Klosterkultur, Kirchenbau, Landschaft und stille Wege auf ungewöhnlich dichte Weise verbindet. Wer heute nach Riddagshausen kommt, erlebt eine ehemalige Zisterzienseranlage, deren geistliche Mitte die Klosterkirche St. Mariae bildet, während rundherum die Teiche, Wiesen, Wege, der Klostergarten und das Museum einen Besuch weit über eine einfache Besichtigung hinaus ausdehnen. Die Anlage liegt in einem der bekanntesten Naherholungsräume der Stadt und steht zugleich in einer jahrhundertealten Tradition von Gebet, Arbeit, Fischwirtschaft und Pflege der Landschaft. Gerade diese Mischung macht Riddagshausen so besonders: Hier treffen gotische Architektur, lebendige Gemeindekultur, Naturerlebnis und braunschweigische Geschichte direkt aufeinander. Die Klosterkirche ist täglich offen, Führungen werden regelmäßig angeboten, und im ganzen Umfeld spürt man, dass dieser Ort bis heute nicht nur Denkmal, sondern gelebter Raum ist. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Klosterkirche Riddagshausen: Geschichte, Architektur und Reformation

Die historische Tiefe der Klosterkirche beginnt im 12. und 13. Jahrhundert. Nach den Angaben der Stadt Braunschweig wurde das Kloster 1145 gegründet; die heutige Klosterkirche St. Mariae wurde von 1216 bis 1275 als frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querschiff, geschlossenem Rechteckchor, Chorumgang und Kapellenkranz angelegt. Die Kirche gehört nach dem Magdeburger Dom zu den ältesten gotischen Bauwerken in Deutschland. Typisch für zisterziensische Kirchen ist der Dachreiter statt eines massiven Turms. Nach den Zerstörungen bei den Belagerungen von 1550 und 1606 und mit der Einführung der Reformation im Jahr 1568 wurde die Kirche evangelisch-lutherische Gemeindekirche; ihre heutige Ausstattung stammt vor allem aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Wer das Innere besucht, begegnet also keinem musealen Stillstand, sondern einer Kirche, die in vielen Jahrhunderten immer wieder neu genutzt, verändert und bewahrt wurde. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Gerade dieser Spannungsbogen aus strenger Ordensarchitektur und späterer liturgischer Nutzung macht den Reiz von Riddagshausen aus. Die mittelalterliche Form der Kirche ist bis heute klar ablesbar: die frühgotische Raumwirkung, das Zusammenspiel von Schiff, Querhaus und Chor sowie die für den Orden typische Schlichtheit erzeugen eine Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher sofort wahrnehmen. Gleichzeitig ist die Kirche nicht eingefroren, sondern Teil einer aktiven Gemeinde. Sie wird für Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Jubiläen und Konzerte genutzt. Die historische Entwicklung ist deshalb nicht nur ein Thema für Fachleute, sondern prägt die tägliche Wahrnehmung des Ortes. Wer nach dem Kloster Riddagshausen oder der Klosterkirche Riddagshausen sucht, sucht oft genau diese Verbindung aus Baukunst, Glauben und gewachsener Kontinuität. In Braunschweig gehört Riddagshausen deshalb zu den wenigen Orten, an denen sich Stadtgeschichte an einer konkreten, bis heute zugänglichen Architektur so eindrucksvoll ablesen lässt. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Auch die Umgebung der Kirche ist historisch lesenswert. Das Ensemble wurde nicht zufällig an dieser Stelle angelegt, sondern strategisch günstig auf einem auslaufenden Höhenrücken am Kreuzungspunkt von Wabetal und teichgespeisten Mulden positioniert. Diese Lage war für die Mönche funktional und geistlich zugleich: geschützt, wirtschaftlich sinnvoll und in enger Beziehung zur gestalteten Landschaft. Vor den Toren entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte das Dorf, das später zum Stadtteil Riddagshausen wurde. Noch heute spürt man diese Verbindung aus klösterlicher Ordnung und dörflicher Kontinuität, wenn man über den Klostergang, an den historischen Gebäuden und am Torhaus vorbei zur Kirche geht. Gerade weil so viele Epochen sichtbar geblieben sind, ist Riddagshausen kein bloßer Schauplatz der Vergangenheit, sondern ein Ort, an dem sich die Geschichte Braunschweigs in einer sehr konkreten Form erleben lässt. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/riddagshausen.php))

Fischteiche, Fischerei und Naturschutzgebiet Riddagshausen

Eines der stärksten Themen rund um Riddagshausen ist die Teichlandschaft. Die Mönche legten im Laufe der Zeit insgesamt 28 Teiche an, von denen 11 noch heute bestehen. Die Stadt Braunschweig beschreibt ausdrücklich, dass diese Teiche seit der Kultivierung durch die Mönche für eine ununterbrochene Fischwirtschaft genutzt wurden und damit in Niedersachsen eine besondere Stellung einnehmen. Das erklärt auch, warum Suchanfragen wie Riddagshausen Fischerei oder Riddagshausen Teiche so eng mit dem Ort verbunden sind: Die Fischzucht war kein Nebenaspekt, sondern ein Kernelement der klösterlichen Wirtschaftsweise und der Landschaftsgestaltung. Die Klosterkirche und die Wirtschaftsgebäude erhielten ihren Platz nicht zufällig, sondern an der Schnittstelle zwischen Höhenrücken, Niederung und den für die Fischteichanlage geeigneten Mulden. Dieser Zusammenhang ist heute noch lesbar und macht den Standort zu einem hervorragenden Beispiel dafür, wie mittelalterliche Klöster Landschaft nicht nur nutzten, sondern dauerhaft formten. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/naturschutzgebiet-riddagshausen))

Die Landschaft rund um das Kloster wurde 1936 zum Naturschutzgebiet erklärt und hat sich seitdem als kulturell geprägter Naturraum erhalten. Die Stadt Braunschweig betont, dass die Niederungslandschaft seit dem 12. Jahrhundert durch den Menschen genutzt und gestaltet wurde und sich daraus eine vielfältige Kulturlandschaft mit Teichen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und naturnahen Wäldern entwickelt hat. Diese historische Nutzung ist wichtig, weil Schutz hier nicht Stillstand bedeutet, sondern pflegliche Weiterentwicklung. Das Gebiet soll als Naherholungsraum erhalten bleiben, ohne seinen ökologischen Wert zu verlieren. Genau darin liegt die besondere Qualität von Riddagshausen: Man spaziert nicht nur in einem Naturschutzgebiet, sondern in einer Landschaft, deren heutige Form eine jahrhundertelange Geschichte von Bewirtschaftung, Pflege und Ordensdisziplin erzählt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das ruhige Wege, weite Sichtachsen, Wasserflächen, Schilf und ein erstaunlich lebendiges Zusammenspiel von Natur und Kultur. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/naturschutzgebiet-riddagshausen))

Auch die Einordnung als Europareservat und Vogelschutzgebiet unterstreicht die Bedeutung des Areals. Die erhaltenen Teiche, ihre Uferzonen und die angrenzenden Flächen sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig erinnert die Landschaft immer wieder daran, dass die Mönche hier mit einem sehr praktischen Blick arbeiteten: Sie wollten Flächen, die sich für Fischteiche eigneten und zugleich Zugang zu Wasser und Mühlstandorten boten. Dadurch entstand ein Raum, in dem Ökologie und Geschichte nicht gegeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig erklären. Wer in Riddagshausen wandert, erlebt deshalb mehr als nur einen schönen Spaziergang. Er oder sie bewegt sich durch ein historisches Produktions- und Schutzsystem, das bis heute nachvollziehbar ist. Das macht die Suche nach Stichworten wie Riddagshausen Kloster oder Riddagshausen Fischerei so logisch: Beide Begriffe gehören hier untrennbar zusammen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/riddagshausen.php))

Klostergarten, Frauenkapelle und Führungen vor Ort

Der Klostergarten ist einer der lebendigsten Teile des Ensembles. Die heutige Anlage im Osten der Klosterkirche entstand 2004 neu in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazeutische Biologie der TU Braunschweig. Ziel war es, alte, in Klostergärten kultivierte Sorten wieder sichtbar zu machen und den traditionellen Nutzen klösterlicher Gärten nachvollziehbar zu vermitteln. Die Mönche pflanzten dort nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch Küchenkräuter, Arzneipflanzen und Pflanzen für kultische Zwecke. Heute umfasst der Garten Obstwiese, Gemüsegarten und mehrere Themengärten, die den historischen Blick auf das klösterliche Pflanzenwissen mit modernen Vermittlungsformen verbinden. Er ist täglich von 10 bis 16 Uhr kostenfrei zugänglich. Wer nach dem Klostergarten Riddagshausen sucht, findet also keinen bloßen Ziergarten, sondern ein kleines lebendiges Lehrbuch der Klosterkultur. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/der-klostergarten/))

Besonders bemerkenswert ist, dass der Garten über mehrere Bereiche verfügt, die unterschiedliche Funktionen sichtbar machen. Es gibt die Obstwiese mit traditionellen Sorten wie Äpfeln, Birnen, Quitten und Mispeln, den Gemüsegarten hinter dem Chor der Kirche sowie verschiedene Themengärten, die 2009 angelegt wurden. Dazu gehören unter anderem der Garten gegen bösen Zauber, der Garten der Liebe und des Eheglückes, der Garten der Erinnerung, der Garten der Gifte und der Glücksgarten. Diese Vielfalt zeigt, wie sehr Riddagshausen auf Vermittlung setzt: nicht nur historisches Wissen, sondern konkrete Sinneserfahrung. Ergänzt wird das Angebot durch die Frauenkapelle und die Siechenkapelle, die auf Führungen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die Frauenkapelle ist zugleich die alte Taufkapelle der Klosterkirche und damit ein weiterer Ort, an dem sich Geschichte und Gegenwart überlagern. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/der-klostergarten/))

Die Führungen gehören zu den stärksten Gründen, einen Besuch zu planen. Jeden Freitagnachmittag um 17 Uhr wird von April bis September eine kostenlose etwa 90-minütige Führung durch Klosterkirche, Frauen- und Siechenkapelle, Klostergarten und Park angeboten. Eine Anmeldung ist für Einzelpersonen in dieser Zeit nicht erforderlich. Zusätzlich finden im Klostergarten während der Gartensaison regelmäßig Führungen am ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt; um 16 Uhr folgt meist eine Führung durch den sonst nicht zugänglichen Gutspark. Die Kulturpaten bieten dabei nicht nur fachliche Erläuterungen, sondern auch Kaffee, Kuchen und Produkte aus dem Klostergarten an. Dadurch wird der Besuch sehr niederschwellig und zugleich reich an Eindrücken. Wer mit Kindern, Schulklassen oder einer Gruppe kommt, kann außerdem auf besondere oder thematische Führungen zurückgreifen. Genau deshalb ist Riddagshausen nicht nur ein Ort zum Anschauen, sondern ein Ort zum Lernen, Verweilen und Wiederkommen. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/fuehrung-klosterkirche-klostergarten-und-kapellen/))

Zisterziensermuseum und das erhaltene Klosterensemble

Zum Besuch gehört auch das Zisterziensermuseum im Torhaus des ehemaligen Klosters. Es befindet sich in der Klostergang 64 und ist samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet; Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Das Museum stellt die Entwicklung des Zisterzienserordens sowie die Geschichte, Kultur und Kunst des Ordens vor dem Hintergrund der teilweise erhaltenen Anlage in Riddagshausen dar. Damit ergänzt es die Kirche und den Garten perfekt, weil es die sichtbaren Spuren durch Erzählung, Objekte und historische Einordnung vertieft. Wer Riddagshausen Abbey als Ganzes verstehen möchte, sollte das Museum deshalb nicht auslassen. Es hilft dabei, die Kirche nicht nur als schönes Gebäude, sondern als Teil eines größeren Ordens- und Wirtschaftsraums zu lesen. Besonders für Besucherinnen und Besucher, die nach Kloster Riddagshausen oder Zisterziensermuseum Riddagshausen suchen, ist dies der Ort, an dem sich die einzelnen Puzzleteile zu einem klaren Bild fügen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/zisterziensermuseum.php))

Das erhaltene Ensemble umfasst jedoch weit mehr als die Kirche und das Museum. Die Stadt Braunschweig beschreibt Riddagshausen als einen Ort, an dem sich Klosteranlage, Dorf und Naturschutzgebiet zu einem touristischen Anziehungspunkt verbinden. Dazu kommen historisch gewachsene Fachwerkbauten, Gutshäuser und kleine Straßen mit wiederhergestellter Pflasterung. Vor den Mauern des Klosters entwickelte sich das Dorf Neuhof, das 1822 mit der Klosterdomäne vereinigt wurde und 1934 als Gemeinde Riddagshausen in das Stadtgebiet Braunschweigs eingegliedert wurde. Das Torhaus, in dem heute das Museum sitzt, ist dabei ein besonders wichtiger Baustein, weil es den Übergang von der klösterlichen Wirtschaft zum Besuchserlebnis markiert. Riddagshausen ist deshalb nicht nur ein einzelnes Denkmal, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Bauten, Wegen, Nutzflächen und Erzählungen, das bis heute in sich stimmig bleibt. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/ensembles/riddagshausen.php))

Auch für Menschen, die gezielt nach Atmosphäre suchen, hat dieser Teil des Besuchs großen Wert. Das Museum zeigt, dass das Kloster nicht isoliert stand, sondern in ein Netz aus Arbeit, Bildung, Spiritualität und regionaler Entwicklung eingebunden war. Gerade im Wechsel zwischen Kirche, Garten und Torhaus wird deutlich, wie sehr die Zisterzienser auf Ordnung, Funktion und Reduktion setzten. Das macht den historischen Ort zugleich sehr modern lesbar: klare Räume, klare Aufgaben, klare Wege. Im Kontrast dazu steht die heutige Nutzung als Kultur-, Besucher- und Gemeinderaum, die das Ensemble offen und zugänglich hält. Wer also eine Braunschweig-Route plant, findet hier einen Ort, an dem sich Architekturgeschichte, Museumsbesuch und Landschaftsspaziergang sehr gut kombinieren lassen. Für viele ist genau diese Vielschichtigkeit der Grund, immer wieder nach Riddagshausen Klosterkirche oder Riddagshausen Abbey zu suchen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/kultur/museen/zisterziensermuseum.php))

Anfahrt, Parken und Öffnungszeiten für den Besuch

Die Anreise nach Riddagshausen ist gut planbar, und das ist für einen Ausflugsort dieser Art wichtig. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus der Braunschweiger Innenstadt kommt, nimmt laut Stadt Braunschweig den Bus 413 in Richtung Querumer Forst und steigt an der Haltestelle Braunschweig Kreuzteich aus. Von dort sind es noch rund fünf Minuten zu Fuß zur Zisterzienser-Klosterkirche. Für Autofahrende ist wichtig zu wissen, dass auf dem gesamten Klosterareal absolutes Halteverbot gilt. Die Klosterkirche weist für Gäste Stellplätze in etwa 150 Metern Entfernung an der Ebertallee sowie einen großen Parkplatz in etwa 250 Metern Entfernung am Gänsekamp aus. Zusätzlich gibt es den P+R-Platz Gänsekamp in Riddagshausen mit rund 108 Stellplätzen und Anbindung an den Bus 413 sowie an die Strecke von der Haltestelle Stresemannstraße. Das erleichtert die Planung erheblich, besonders an Wochenenden und zu Führungszeiten. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/leben/innenstadt/parken.html))

Die Öffnungszeiten sind ebenso klar geregelt. Die Klosterkirche und die Frauenkapelle mit dem medialen Kirchensystem sind täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Damit eignet sich der Ort sowohl für einen kurzen Zwischenstopp als auch für einen längeren Aufenthalt mit Führung, Gartenbesuch und Museumsrunde. Wer tiefer einsteigen möchte, sollte zusätzlich die Zeiten des Zisterziensermuseums beachten, das samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr zugänglich ist. Für größere Gruppen empfiehlt die Klosterkirche eine vorherige Anmeldung, besonders bei öffentlichen Führungen. Diese Informationen sind für die Suchbegriffe Anfahrt Riddagshausen, Parken Riddagshausen und Öffnungszeiten Klosterkirche Riddagshausen besonders relevant, weil sie zeigen, dass der Besuch auch organisatorisch gut machbar ist. Gerade das macht den Ort attraktiv für Tagesgäste, Familien, Radreisende und Menschen, die sich eine ruhige historische Auszeit gönnen möchten. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Pilgern, Musik und besondere Momente in der Klosteratmosphäre

Riddagshausen ist nicht nur ein historischer und landschaftlicher Ort, sondern auch ein spiritueller und musikalischer Raum. Die Klosterkirche liegt seit langem auf dem historischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela durch das Braunschweiger Land. Damit ist sie für Pilgerinnen und Pilger ein Ort des Innehaltens, des Ankommens und des Weitergehens. Die offizielle Seite beschreibt Pilgern als Aufbrechen, Verweilen und Bewusstwerden der eigenen Geschwindigkeit, und genau diese Haltung passt sehr gut zur Atmosphäre des Klosters. Wer hier sitzt, geht oder betet, erlebt eine Umgebung, die den Alltag für eine Weile entschleunigt. Das gilt selbst dann, wenn man ohne religiösen Hintergrund kommt: Die Kombination aus Wasser, alten Mauern, Garten und offenen Räumen schafft einen seltenen Ort der Ruhe. Für Suchanfragen wie Jakobsweg Riddagshausen oder Kloster Riddagshausen ist diese spirituelle Dimension deshalb von zentraler Bedeutung. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Hinzu kommt die Musik. Die Klosterkirche verweist auf ein reiches Konzertprogramm, das von vielen Chören, Ensembles, dem Kantor Hans-Dieter Karras, Gastmusikerinnen und Gastmusikern sowie dem Posaunenchor der Propstei Braunschweig getragen wird. Genau diese musikalische Nutzung ist ein wesentlicher Teil dessen, was den Ort heute lebendig hält. Konzerte und besonders gestaltete Gottesdienste verbinden den historischen Raum mit gegenwärtiger Kultur. Das ist auch der Grund, warum die Kirche nicht nur als Denkmal, sondern als erfahrener Klangraum wahrgenommen wird. Wer einen Besuch plant, kann daher Kirche, Garten, Museum und, je nach Termin, Musik sehr gut miteinander verbinden. So entsteht aus Riddagshausen Abbey kein Einmal-Ort, sondern ein Ensemble, das in verschiedenen Jahreszeiten und zu unterschiedlichen Anlässen jeweils einen neuen Eindruck vermittelt. Besonders in der Stille der Teichlandschaft und im Wechsel von Innenraum und Außenraum entfaltet der Ort seine besondere Stärke. ([klosterkirche-riddagshausen.de](https://klosterkirche-riddagshausen.de/ueber-das-kloster/))

Am Ende zeigt Riddagshausen gerade durch seine Vielfalt, warum so viele unterschiedliche Suchbegriffe auf denselben Ort führen. Kloster, Klosterkirche, Teiche, Fischerei, Klostergarten, Museum, Führungen, Parken und Anfahrt sind hier keine getrennten Themen, sondern Teile eines zusammenhängenden Erlebnisses. Wer nur die Kirche anschaut, sieht bereits sehr viel. Wer zusätzlich den Garten besucht, die Teiche umgeht, das Museum betritt und eine Führung mitnimmt, versteht die historische Logik des Ortes wirklich. Genau deshalb lohnt es sich, den Besuch nicht zu knapp zu planen. Riddagshausen ist ein Ort für Menschen, die Geschichte nicht nur lesen, sondern räumlich erleben möchten. Es ist ein Ort für Spaziergänge, für stille Momente, für fachlich interessierte Besucher und für alle, die in Braunschweig ein selten geschlossenes Ensemble aus Kultur und Natur suchen. ([braunschweig.de](https://www.braunschweig.de/naturschutzgebiet-riddagshausen))

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

VS

Véra Stas

6. Juli 2021

Eine charmante alte Kirche mit ihrem Garten... schöner Ort für ein Picknick oder um die Blumen zu bewundern... vergiss nicht zu prüfen, ob es an den Sommerwochenenden einen Orgelsommernachmittag gibt!

NN

Name Name

4. Juni 2023

Sehr ruhig und schön.

DM

Debashis Mukherji

14. November 2021

Es ist ein schöner, ruhiger Ort. Alt und hat die Geschichte von Braunschweig verbunden. Die Umgebung ist ein schöner Ort zum Herumspazieren und die Natur zu genießen.

MS

Monika S

28. März 2025

Das Ziel der Zisterzienser, die hier jahrhundertelang lebten, war Einfachheit und Strenge, um Gott zu finden: daher diese Kirche, einst schmucklos und nun 750 Jahre des Klosters feiernd. Heute ist es eine Gemeinschaft von Frauen auf ihrem Weg zu Gott; ihre Fotografien in der Kirche spiegeln ihren inneren Weg wider. Wir hatten das Glück, die Kirche und ihre Umgebung zu erkunden: die Kapellen, die Gärten, die 600 Jahre alte Eiche. Ich habe die Kirche und die Aussätzigenkapelle von außen skizziert.

CT

CT

25. Juni 2023

Eine wirklich schöne Klosterkirche! Wir besuchten die Klosterkirche an einem sehr warmen Tag. Drinnen war es angenehm kühl. Die Klosterkirche ist wirklich beeindruckend und groß. Die Altäre sind besonders sehenswert. Die Orgel ist ebenfalls wunderschön gestaltet. Der Klostergarten ist auch ein echter Blickfang. Viele Gemüse und schöne Blumen sind dort gepflanzt. Es ist ein schöner Ort, um auf einer Bank zu entspannen. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen!