
Göttingen
Ritterplan 7-8, 37073 Göttingen, Deutschland
Städtisches Museum Göttingen | Öffnungszeiten & Eintritt
Das Städtische Museum Göttingen gehört zu den ältesten und bedeutendsten stadtgeschichtlichen Museen Niedersachsens. Im Kern der Anlage steht der Hardenberger Hof, das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Renaissancezeit, ergänzt durch Posthalterei, Remise und Kapellenanbau. Der Bestand von rund 150.000 Objekten dokumentiert das Leben in Göttingen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und setzt besondere Schwerpunkte im 18. bis 20. Jahrhundert. Gleichzeitig befindet sich das Haus in einem Transformationsprozess hin zu einem modernen Stadtmuseum, das nicht nur bewahrt, sondern auch aktuelle Themen sichtbar macht. Die 2025 eröffnete Fläche zu Klima und Umwelt zeigt, dass sich das Museum bewusst zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft positioniert. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besucherinnen und Besucher finden das Museum am Ritterplan 7/8 in 37073 Göttingen. Wegen anhaltender Sanierungen ist die Ausstellungsfläche allerdings begrenzt und derzeit nicht barrierefrei, weshalb ein Besuch gut geplant sein sollte. Trotzdem bleibt das Haus ein wichtiger Ort für Stadtgeschichte, Forschung, Vermittlung und Veranstaltungen. Die offiziellen Seiten betonen dabei besonders den Mix aus Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen, Führungen und Bildungsangeboten. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Eintritt und Preise im Städtischen Museum Göttingen
Wer das Städtische Museum Göttingen besuchen möchte, sollte sich an den offiziell genannten Zeiten orientieren: montags bleibt das Haus geschlossen, dienstags bis freitags ist von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr. Zusätzlich gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat eine längere Öffnungszeit bis 19.00 Uhr. Diese Zeiten sind für die Besuchsplanung besonders hilfreich, weil das Museum zwar zentral liegt, aber durch die laufenden Sanierungsarbeiten derzeit nur in reduzierter Form zugänglich ist. Gerade deshalb lohnt es sich, den Besuch vorher mit dem Tagesprogramm abzugleichen und ausreichend Zeit für die ausgewählten Räume und Ausstellungen einzuplanen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Beim Eintritt arbeitet das Museum mit einer Mischung aus kostenfreien und regulären Angeboten. Die Dauerausstellung ist laut offiziellen Besuchsinformationen frei zugänglich. Für Sonderausstellungen werden aktuell einzelne Eintrittspreise genannt, nämlich 4 Euro für die Einzelkarte, 2,50 Euro ermäßigt und 6 Euro für die Familienkarte. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Meldungen, dass einzelne Formate, Aktionen oder Ausstellungsbereiche kostenlos sein können, etwa bestimmte Führungen, Vorträge oder kostenfreie Präsentationsräume wie der Tapetensaal in Teilen des Jahresprogramms. Das macht das Museum für unterschiedliche Zielgruppen attraktiv, weil sowohl spontane Besuche als auch gezielt geplante Ausstellungsbesuche möglich sind. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Auch für praktische Details rund um den Besuch liefert die offizielle Seite brauchbare Hinweise. Das Fotografieren zu privaten Zwecken ist ohne Blitz grundsätzlich erlaubt, kann aber bei Sonderausstellungen eingeschränkt werden. Stativ und Blitzlicht dürfen nur mit Genehmigung der Museumsleitung verwendet werden. Dazu kommen Hörstationen in der Dauerausstellung, die entweder über Hörmuscheln oder per QR-Code auf dem Smartphone genutzt werden können. Für Gruppen, Schulklassen, Workshops oder Tagungen bietet das Haus ebenfalls klare Anlaufstellen. Der Tapetensaal fasst bis zu 65 Personen, ein kleinerer Raum eignet sich für Gruppengespräche mit bis zu 15 Personen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Geschichte vom Grätzelhaus zum Hardenberger Hof
Die Geschichte des Museums beginnt nicht erst mit dem Gebäude am Ritterplan, sondern bereits 1883 mit den Ideen von Moriz Heyne. Er kam als Professor nach Göttingen, vermisste dort eine Einrichtung für die städtische Altertumssammlung und setzte sich entschlossen für den Aufbau eines Museums ein. Sechs Jahre später, am 1. Oktober 1889, wurde das Städtische Museum Göttingen als Städtische Altertumssammlung in sechs Räumen des Grätzelhauses eröffnet. Die schnelle Entwicklung zeigt, wie groß das Interesse der Stadtgesellschaft von Anfang an war. Schon bald reichten die Räume nicht mehr aus, sodass die Sammlung 1893 in die ehemalige Gastwirtschaft Velguth in der Burgstraße 13 umzog. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/geschichte/?utm_source=openai))
Seit 1897 befindet sich das Museum im Hardenberger Hof am Ritterplan. Dieses Gebäude wurde 1592 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet und gilt als das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Zeit der Renaissance. Zum Museumskomplex gehören heute auch die angrenzende Alte Remise und die Alte Posthalterei. Durch die historischen Gebäude entsteht ein Ensemble, das nicht nur Ausstellungsraum, sondern selbst ein Denkmal ist. Weil es sich um ein historisches Bauwerk handelt, sind die Wege im Inneren heute nicht mit einem modernen, vollständig barrierefreien Museumsneubau vergleichbar. Gerade das verleiht dem Ort aber auch seinen besonderen Charakter und seine unverwechselbare Atmosphäre. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Das Selbstverständnis des Hauses ist eng mit seinem historischen Auftrag verbunden. Das Museum versteht sich als historisches Kompetenzzentrum für die Vermittlung der Göttinger Stadtgeschichte und will Objekte, Abbildungen und andere Zeugnisse von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart sammeln, pflegen und der Öffentlichkeit präsentieren. Das Leitbild betont außerdem die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte, die Entwicklung von Zukunftsperspektiven und die Rolle als Bürgermuseum, in dem Göttinger Bürgerinnen und Bürger ihre Erinnerungen und Objekte einbringen. Hinzu kommt die Provenienzforschung, durch die das Museum nach eigener Darstellung als erstes kommunales stadtgeschichtliches Museum in Niedersachsen NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter restituiert hat. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/leitbild-und-konzept/?utm_source=openai))
Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen rund um das Gänseliesel
Auf der Startseite nennt das Museum mehrere aktuelle Ausstellungen, die sehr gut zeigen, wie breit das Programm angelegt ist. Dazu gehören Alle lieben Liesel?! – 125 Jahre Göttinger Gänseliesel, Ab aufs Rad! – Auf zwei Rädern durch drei Jahrhunderte, Adam von Trott in Göttingen und Tapetenwechsel: Göttinger Stadtbilder 1952 bis 1992. Ergänzt wird dieses Angebot durch wechselnde Veranstaltungen und Vermittlungsformate. Der April 2025 eröffnete Bereich zu Klima und Umwelt fügt sich in die neue inhaltliche Ausrichtung ein und zeigt, dass das Museum historische Themen nicht isoliert betrachtet, sondern mit Gegenwartsfragen verbindet. Gleichzeitig erinnert die reduzierte Ausstellungsfläche daran, dass das Haus derzeit mitten im Umbau und in der Modernisierung steckt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besonders spannend ist die Reihe Tapetenwechsel, die neue Perspektiven auf die Stadtgeschichte eröffnet. In der Ausstellung Göttinger Stadtbilder 1952 bis 1992 steht ein historisches Stadtmodell im Mittelpunkt, das 2025 als Stiftung in das Museum kam und einen Ausschnitt der Göttinger Innenstadt um 1970 zeigt. Ergänzt wird es durch historische Fotografien aus der Sammlung des Hauses. Die Ausstellung entstand im Studio-Format und wurde in Kooperation mit Studierenden der Universität Göttingen sowie weiteren Göttingerinnen und Göttingern entwickelt. Gerade dieser partizipative Ansatz macht die Programme des Museums besonders lebendig, weil wissenschaftliche Forschung, städtische Erinnerung und bürgerschaftliche Beteiligung zusammenfinden. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/tapetenwechsel-goettinger-stadtbilder-1952-bis-1992-900004354-25480.html?rubrik=900000062&utm_source=openai))
Auch das Rahmenprogramm ist auf aktive Teilnahme ausgerichtet. Das Museum bietet Kuratorenführungen, Malwettbewerbe, Lesungen, Stadtführungen und Veranstaltungen mit Kooperationspartnern wie der Stiftung Adam von Trott an. In den Meldungen zum Gänseliesel-Jubiläum wird deutlich, dass das Museum nicht nur Exponate zeigt, sondern Diskussionen anstößt, Familien anspricht und den Austausch über Erinnerungskultur fördert. Das passt zur Rolle des Hauses als zentraler Ort für Stadtgeschichte und kulturelle Öffentlichkeit in Göttingen. Wer also nach Veranstaltungen, Programm oder Sonderausstellungen sucht, findet hier nicht nur klassische Vitrinen, sondern ein sehr lebendiges Museumsformat. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/veranstaltungen-900001124-25480.html?utm_source=openai))
Das Gänseliesel als Leitmotiv der Stadtgeschichte
Die aktuelle Sonderausstellung Alle lieben Liesel?! zeigt, wie stark das Gänseliesel mit Göttingen verbunden ist. Seit 125 Jahren blickt die berühmte Bronzenfigur vom Marktbrunnen auf das Leben der Stadt, und das Museum verfolgt ihre Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart. Laut den offiziellen Seiten beleuchtet die Ausstellung den künstlerischen Wettbewerb für einen neuen Marktbrunnen, den die Stadt Göttingen 1898 ausschrieb, sowie die Entstehung, Geschichte und Bedeutung der Brunnenfigur, die seit 1901 als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt gilt. Es geht also nicht nur um ein hübsches Motiv, sondern um ein Symbol, das Bürgersinn, Stadterinnerung und Kunstgeschichte miteinander verbindet. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/alle-lieben-liesel-125-jahre-goettinger-gaenseliesel-900001505-25480.html?utm_source=openai))
Die Sonderausstellung geht auch auf die künstlerische Dimension ein. In den Meldungen wird erwähnt, dass sich Künstler wie Ernst Barlach am Wettbewerb beteiligten und dass die Entstehung des Marktbrunnens von Anfang an mit kulturellem Anspruch, öffentlicher Aufmerksamkeit und einer deutlichen Symbolik verbunden war. Besonders im Jahr 2026 rückte das Museum mit Begleitveranstaltungen und einer Kuratorenführung die Bronze, ihre Fundstücke und die Geschichte des Marktplatzes in den Mittelpunkt. In einer weiteren Meldung wird sogar berichtet, dass der lange verschollen geglaubte Zweitguss des Gänseliesels erstmals gezeigt wird. Das gibt der Ausstellung einen zusätzlichen historischen Reiz, weil hier nicht nur erzählt, sondern auch neues Material sichtbar gemacht wird. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/kuratorenfuehrung-zur-sonderausstellung-alle-lieben-liesel--900005080-25480.html?rubrik=900000005&utm_source=openai))
Das Gänseliesel ist im Museum damit weit mehr als ein lokales Erinnerungsobjekt. Es wird zum Ausgangspunkt für Gespräche über Kunst, Wahrzeichen, Stadtidentität und kollektive Erinnerung. Das Museum verbindet die Figur mit Workshops, Malwettbewerben und öffentlichen Formaten, in denen die Stadtgesellschaft selbst Zukunftsvisionen einbringen kann. Genau dadurch zeigt sich, wie das Städtische Museum Göttingen arbeitet: historisch fundiert, aber mit Blick auf die Gegenwart und mit offenem Raum für Beteiligung. Wer das Museum besucht, erlebt also nicht nur eine Ausstellung über ein Denkmal, sondern eine vielschichtige Erzählung darüber, warum dieses Denkmal für Göttingen bis heute wichtig ist. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/malwettbewerb-wie-sieht-unsere-stadt-mit-gaenseliesel-in-der-zukunft-aus--900005076-25480.html?rubrik=900000005&utm_source=openai))
Fotos, Sammlungen und wissenschaftliche Bestände
Der große Schatz des Museums liegt in seinen Sammlungen. Rund 150.000 Objekte dokumentieren die Lebensbedingungen der Göttinger Bevölkerung vom Mittelalter bis heute. Der Schwerpunkt liegt auf dem 18. bis 20. Jahrhundert, doch das Spektrum ist deutlich breiter: archäologische, künstlerische, technische, naturwissenschaftliche, bauhistorische, religionsgeschichtliche, kunsthandwerkliche, literaturhistorische, archivalische und alltagsgeschichtliche Artefakte gehören zum Bestand. Diese Vielfalt macht das Museum zu einem echten Gedächtnisort der Stadt. Wer sich für Geschichte, Wissenschaft, städtische Kultur und Alltagsleben interessiert, findet hier nicht nur Einzelschätze, sondern ein vielschichtiges Bild der Stadtentwicklung. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besonders stark ist das Haus bei Foto- und Bildbeständen. Das Leitbild weist auf ein umfangreiches Fotoarchiv mit historischen Aufnahmen hin, das der Öffentlichkeit zur Einsichtnahme und für Reproduktionen zur Verfügung steht. Hinzu kommt die grafische Sammlung, die Werke von Künstlerinnen und Künstlern umfasst, die die historische und gesellschaftliche Entwicklung Göttingens dokumentieren. Sie reicht vom 16. bis ins 21. Jahrhundert und umfasst heute etwa 7.500 Blätter. Die Sammlung entstand durch Schenkungen, Ankäufe und Nachlässe und spiegelt damit auch die enge Verbindung zwischen Museum und Stadtgesellschaft wider. Wer also nach Fotos, historischen Ansichten oder grafischen Zeugnissen sucht, findet hier einen echten Forschungsschwerpunkt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/leitbild-und-konzept/?utm_source=openai))
Auch die wissenschaftlichen und medizinischen Instrumente erzählen viel über Göttingen. Einige Objekte stammen aus dem Umfeld bedeutender Gelehrter wie Georg Christoph Lichtenberg, Johann Tobias Mayer oder Wilhelm Eduard Weber und zeigen die enge Verbindung zwischen Stadt, Universität und Forschungslandschaft. Dazu kommen weitere Sammlungsbereiche, etwa Gemälde, Judaica und digitale Projekte, die das historische Spektrum des Hauses erweitern. Gerade diese Mischung aus Stadtgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Alltagskultur macht das Museum so unverwechselbar. Es ist kein enger Spezialort, sondern ein Haus, in dem sich viele verschiedene Perspektiven auf Göttingen begegnen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/museum-digital/sammlungen/wissenschaftliche-und-medizinische-instrumente/?utm_source=openai))
Anfahrt, Barrierefreiheit, Buchungen und Besuchstipps
Das Museum liegt zentral am Ritterplan 7/8 in Göttingen und damit mitten in der historischen Innenstadt. Die Stadt Göttingen weist für den innerstädtischen Bereich zahlreiche Parkmöglichkeiten aus, darunter Parkhäuser, Sammelparkplätze und weitere Stellplätze in fußläufiger Nähe. Für Besucherinnen und Besucher ist das praktisch, weil das Museum zwar gut erreichbar, aber nicht mit einer eigenen großen Parkplatzanlage ausgestattet ist. Wer mit dem Auto kommt, sollte deshalb die Innenstadt- und Parkleitsysteme vorab einplanen. Wer zu Fuß unterwegs ist, profitiert von der zentralen Lage zwischen Altstadt, Rathaus und den weiteren Kulturorten der Innenstadt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Bei der Barrierefreiheit gibt es wichtige Einschränkungen. Aufgrund der Treppen und Stufen sind die Flächen der Dauerausstellung und der Sonderausstellung derzeit nicht barrierefrei, und auch die offizielle Startseite weist darauf hin, dass das Museum als historisches Gebäude und Baudenkmal aktuell nicht barrierefrei ist. Das ist für die Besuchsplanung wichtig, weil sich das Haus mitten in der Sanierung befindet und die Ausstellungsflächen begrenzt sind. Gleichzeitig zeigt die offizielle Kommunikation, dass das Museum die Zugänglichkeit nach der Sanierung verbessern will. Für Gruppen, Schulen, Tagungen und Workshops gibt es dennoch klare Kontaktwege, und der Tapetensaal bietet bis zu 65 Personen Platz. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Zum Team gehören die Museumsleitung Dr. Maren Christine Härtel sowie Zuständigkeiten für Bildung und Vermittlung, Sammlungen und Veranstaltungen, Bibliothek, Archiv und Dokumentation, Verwaltung sowie Werkstatt. Das ist für Besucherinnen und Besucher nützlich, weil dadurch Fachfragen nicht im luftleeren Raum hängen, sondern bei klar benannten Ansprechpartnern landen. Die von Ihnen übermittelten Standortdaten nennen außerdem 4,2 Sterne bei 135 Rezensionen, was das Museum als gut wahrgenommenen, aber zugleich anspruchsvollen Kulturort beschreibt. Wer den Besuch sinnvoll planen will, sollte Öffnungszeiten, Sonderausstellungen, mögliche Führungen und die aktuelle bauliche Situation zusammendenken. So wird aus einem einfachen Museumsbesuch ein gut vorbereitetes Stadterlebnis. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/team-900001122-25480.html?utm_source=openai))
Quellen:
- Städtisches Museum Göttingen - Offizielle Website
- Städtisches Museum Göttingen - Für Ihren Besuch
- Städtisches Museum Göttingen - Geschichte
- Städtisches Museum Göttingen - Leitbild und Konzept
- Städtisches Museum Göttingen - Team
- Städtisches Museum Göttingen - Veranstaltungen
- Städtisches Museum Göttingen - Grafik
- Stadt Göttingen - Flächennutzungsplan und ruhender Verkehr
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Städtisches Museum Göttingen | Öffnungszeiten & Eintritt
Das Städtische Museum Göttingen gehört zu den ältesten und bedeutendsten stadtgeschichtlichen Museen Niedersachsens. Im Kern der Anlage steht der Hardenberger Hof, das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Renaissancezeit, ergänzt durch Posthalterei, Remise und Kapellenanbau. Der Bestand von rund 150.000 Objekten dokumentiert das Leben in Göttingen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und setzt besondere Schwerpunkte im 18. bis 20. Jahrhundert. Gleichzeitig befindet sich das Haus in einem Transformationsprozess hin zu einem modernen Stadtmuseum, das nicht nur bewahrt, sondern auch aktuelle Themen sichtbar macht. Die 2025 eröffnete Fläche zu Klima und Umwelt zeigt, dass sich das Museum bewusst zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft positioniert. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besucherinnen und Besucher finden das Museum am Ritterplan 7/8 in 37073 Göttingen. Wegen anhaltender Sanierungen ist die Ausstellungsfläche allerdings begrenzt und derzeit nicht barrierefrei, weshalb ein Besuch gut geplant sein sollte. Trotzdem bleibt das Haus ein wichtiger Ort für Stadtgeschichte, Forschung, Vermittlung und Veranstaltungen. Die offiziellen Seiten betonen dabei besonders den Mix aus Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen, Führungen und Bildungsangeboten. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Eintritt und Preise im Städtischen Museum Göttingen
Wer das Städtische Museum Göttingen besuchen möchte, sollte sich an den offiziell genannten Zeiten orientieren: montags bleibt das Haus geschlossen, dienstags bis freitags ist von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr. Zusätzlich gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat eine längere Öffnungszeit bis 19.00 Uhr. Diese Zeiten sind für die Besuchsplanung besonders hilfreich, weil das Museum zwar zentral liegt, aber durch die laufenden Sanierungsarbeiten derzeit nur in reduzierter Form zugänglich ist. Gerade deshalb lohnt es sich, den Besuch vorher mit dem Tagesprogramm abzugleichen und ausreichend Zeit für die ausgewählten Räume und Ausstellungen einzuplanen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Beim Eintritt arbeitet das Museum mit einer Mischung aus kostenfreien und regulären Angeboten. Die Dauerausstellung ist laut offiziellen Besuchsinformationen frei zugänglich. Für Sonderausstellungen werden aktuell einzelne Eintrittspreise genannt, nämlich 4 Euro für die Einzelkarte, 2,50 Euro ermäßigt und 6 Euro für die Familienkarte. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Meldungen, dass einzelne Formate, Aktionen oder Ausstellungsbereiche kostenlos sein können, etwa bestimmte Führungen, Vorträge oder kostenfreie Präsentationsräume wie der Tapetensaal in Teilen des Jahresprogramms. Das macht das Museum für unterschiedliche Zielgruppen attraktiv, weil sowohl spontane Besuche als auch gezielt geplante Ausstellungsbesuche möglich sind. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Auch für praktische Details rund um den Besuch liefert die offizielle Seite brauchbare Hinweise. Das Fotografieren zu privaten Zwecken ist ohne Blitz grundsätzlich erlaubt, kann aber bei Sonderausstellungen eingeschränkt werden. Stativ und Blitzlicht dürfen nur mit Genehmigung der Museumsleitung verwendet werden. Dazu kommen Hörstationen in der Dauerausstellung, die entweder über Hörmuscheln oder per QR-Code auf dem Smartphone genutzt werden können. Für Gruppen, Schulklassen, Workshops oder Tagungen bietet das Haus ebenfalls klare Anlaufstellen. Der Tapetensaal fasst bis zu 65 Personen, ein kleinerer Raum eignet sich für Gruppengespräche mit bis zu 15 Personen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Geschichte vom Grätzelhaus zum Hardenberger Hof
Die Geschichte des Museums beginnt nicht erst mit dem Gebäude am Ritterplan, sondern bereits 1883 mit den Ideen von Moriz Heyne. Er kam als Professor nach Göttingen, vermisste dort eine Einrichtung für die städtische Altertumssammlung und setzte sich entschlossen für den Aufbau eines Museums ein. Sechs Jahre später, am 1. Oktober 1889, wurde das Städtische Museum Göttingen als Städtische Altertumssammlung in sechs Räumen des Grätzelhauses eröffnet. Die schnelle Entwicklung zeigt, wie groß das Interesse der Stadtgesellschaft von Anfang an war. Schon bald reichten die Räume nicht mehr aus, sodass die Sammlung 1893 in die ehemalige Gastwirtschaft Velguth in der Burgstraße 13 umzog. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/geschichte/?utm_source=openai))
Seit 1897 befindet sich das Museum im Hardenberger Hof am Ritterplan. Dieses Gebäude wurde 1592 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet und gilt als das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Zeit der Renaissance. Zum Museumskomplex gehören heute auch die angrenzende Alte Remise und die Alte Posthalterei. Durch die historischen Gebäude entsteht ein Ensemble, das nicht nur Ausstellungsraum, sondern selbst ein Denkmal ist. Weil es sich um ein historisches Bauwerk handelt, sind die Wege im Inneren heute nicht mit einem modernen, vollständig barrierefreien Museumsneubau vergleichbar. Gerade das verleiht dem Ort aber auch seinen besonderen Charakter und seine unverwechselbare Atmosphäre. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Das Selbstverständnis des Hauses ist eng mit seinem historischen Auftrag verbunden. Das Museum versteht sich als historisches Kompetenzzentrum für die Vermittlung der Göttinger Stadtgeschichte und will Objekte, Abbildungen und andere Zeugnisse von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart sammeln, pflegen und der Öffentlichkeit präsentieren. Das Leitbild betont außerdem die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte, die Entwicklung von Zukunftsperspektiven und die Rolle als Bürgermuseum, in dem Göttinger Bürgerinnen und Bürger ihre Erinnerungen und Objekte einbringen. Hinzu kommt die Provenienzforschung, durch die das Museum nach eigener Darstellung als erstes kommunales stadtgeschichtliches Museum in Niedersachsen NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter restituiert hat. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/leitbild-und-konzept/?utm_source=openai))
Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen rund um das Gänseliesel
Auf der Startseite nennt das Museum mehrere aktuelle Ausstellungen, die sehr gut zeigen, wie breit das Programm angelegt ist. Dazu gehören Alle lieben Liesel?! – 125 Jahre Göttinger Gänseliesel, Ab aufs Rad! – Auf zwei Rädern durch drei Jahrhunderte, Adam von Trott in Göttingen und Tapetenwechsel: Göttinger Stadtbilder 1952 bis 1992. Ergänzt wird dieses Angebot durch wechselnde Veranstaltungen und Vermittlungsformate. Der April 2025 eröffnete Bereich zu Klima und Umwelt fügt sich in die neue inhaltliche Ausrichtung ein und zeigt, dass das Museum historische Themen nicht isoliert betrachtet, sondern mit Gegenwartsfragen verbindet. Gleichzeitig erinnert die reduzierte Ausstellungsfläche daran, dass das Haus derzeit mitten im Umbau und in der Modernisierung steckt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besonders spannend ist die Reihe Tapetenwechsel, die neue Perspektiven auf die Stadtgeschichte eröffnet. In der Ausstellung Göttinger Stadtbilder 1952 bis 1992 steht ein historisches Stadtmodell im Mittelpunkt, das 2025 als Stiftung in das Museum kam und einen Ausschnitt der Göttinger Innenstadt um 1970 zeigt. Ergänzt wird es durch historische Fotografien aus der Sammlung des Hauses. Die Ausstellung entstand im Studio-Format und wurde in Kooperation mit Studierenden der Universität Göttingen sowie weiteren Göttingerinnen und Göttingern entwickelt. Gerade dieser partizipative Ansatz macht die Programme des Museums besonders lebendig, weil wissenschaftliche Forschung, städtische Erinnerung und bürgerschaftliche Beteiligung zusammenfinden. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/tapetenwechsel-goettinger-stadtbilder-1952-bis-1992-900004354-25480.html?rubrik=900000062&utm_source=openai))
Auch das Rahmenprogramm ist auf aktive Teilnahme ausgerichtet. Das Museum bietet Kuratorenführungen, Malwettbewerbe, Lesungen, Stadtführungen und Veranstaltungen mit Kooperationspartnern wie der Stiftung Adam von Trott an. In den Meldungen zum Gänseliesel-Jubiläum wird deutlich, dass das Museum nicht nur Exponate zeigt, sondern Diskussionen anstößt, Familien anspricht und den Austausch über Erinnerungskultur fördert. Das passt zur Rolle des Hauses als zentraler Ort für Stadtgeschichte und kulturelle Öffentlichkeit in Göttingen. Wer also nach Veranstaltungen, Programm oder Sonderausstellungen sucht, findet hier nicht nur klassische Vitrinen, sondern ein sehr lebendiges Museumsformat. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/veranstaltungen-900001124-25480.html?utm_source=openai))
Das Gänseliesel als Leitmotiv der Stadtgeschichte
Die aktuelle Sonderausstellung Alle lieben Liesel?! zeigt, wie stark das Gänseliesel mit Göttingen verbunden ist. Seit 125 Jahren blickt die berühmte Bronzenfigur vom Marktbrunnen auf das Leben der Stadt, und das Museum verfolgt ihre Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart. Laut den offiziellen Seiten beleuchtet die Ausstellung den künstlerischen Wettbewerb für einen neuen Marktbrunnen, den die Stadt Göttingen 1898 ausschrieb, sowie die Entstehung, Geschichte und Bedeutung der Brunnenfigur, die seit 1901 als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt gilt. Es geht also nicht nur um ein hübsches Motiv, sondern um ein Symbol, das Bürgersinn, Stadterinnerung und Kunstgeschichte miteinander verbindet. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/alle-lieben-liesel-125-jahre-goettinger-gaenseliesel-900001505-25480.html?utm_source=openai))
Die Sonderausstellung geht auch auf die künstlerische Dimension ein. In den Meldungen wird erwähnt, dass sich Künstler wie Ernst Barlach am Wettbewerb beteiligten und dass die Entstehung des Marktbrunnens von Anfang an mit kulturellem Anspruch, öffentlicher Aufmerksamkeit und einer deutlichen Symbolik verbunden war. Besonders im Jahr 2026 rückte das Museum mit Begleitveranstaltungen und einer Kuratorenführung die Bronze, ihre Fundstücke und die Geschichte des Marktplatzes in den Mittelpunkt. In einer weiteren Meldung wird sogar berichtet, dass der lange verschollen geglaubte Zweitguss des Gänseliesels erstmals gezeigt wird. Das gibt der Ausstellung einen zusätzlichen historischen Reiz, weil hier nicht nur erzählt, sondern auch neues Material sichtbar gemacht wird. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/kuratorenfuehrung-zur-sonderausstellung-alle-lieben-liesel--900005080-25480.html?rubrik=900000005&utm_source=openai))
Das Gänseliesel ist im Museum damit weit mehr als ein lokales Erinnerungsobjekt. Es wird zum Ausgangspunkt für Gespräche über Kunst, Wahrzeichen, Stadtidentität und kollektive Erinnerung. Das Museum verbindet die Figur mit Workshops, Malwettbewerben und öffentlichen Formaten, in denen die Stadtgesellschaft selbst Zukunftsvisionen einbringen kann. Genau dadurch zeigt sich, wie das Städtische Museum Göttingen arbeitet: historisch fundiert, aber mit Blick auf die Gegenwart und mit offenem Raum für Beteiligung. Wer das Museum besucht, erlebt also nicht nur eine Ausstellung über ein Denkmal, sondern eine vielschichtige Erzählung darüber, warum dieses Denkmal für Göttingen bis heute wichtig ist. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/malwettbewerb-wie-sieht-unsere-stadt-mit-gaenseliesel-in-der-zukunft-aus--900005076-25480.html?rubrik=900000005&utm_source=openai))
Fotos, Sammlungen und wissenschaftliche Bestände
Der große Schatz des Museums liegt in seinen Sammlungen. Rund 150.000 Objekte dokumentieren die Lebensbedingungen der Göttinger Bevölkerung vom Mittelalter bis heute. Der Schwerpunkt liegt auf dem 18. bis 20. Jahrhundert, doch das Spektrum ist deutlich breiter: archäologische, künstlerische, technische, naturwissenschaftliche, bauhistorische, religionsgeschichtliche, kunsthandwerkliche, literaturhistorische, archivalische und alltagsgeschichtliche Artefakte gehören zum Bestand. Diese Vielfalt macht das Museum zu einem echten Gedächtnisort der Stadt. Wer sich für Geschichte, Wissenschaft, städtische Kultur und Alltagsleben interessiert, findet hier nicht nur Einzelschätze, sondern ein vielschichtiges Bild der Stadtentwicklung. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besonders stark ist das Haus bei Foto- und Bildbeständen. Das Leitbild weist auf ein umfangreiches Fotoarchiv mit historischen Aufnahmen hin, das der Öffentlichkeit zur Einsichtnahme und für Reproduktionen zur Verfügung steht. Hinzu kommt die grafische Sammlung, die Werke von Künstlerinnen und Künstlern umfasst, die die historische und gesellschaftliche Entwicklung Göttingens dokumentieren. Sie reicht vom 16. bis ins 21. Jahrhundert und umfasst heute etwa 7.500 Blätter. Die Sammlung entstand durch Schenkungen, Ankäufe und Nachlässe und spiegelt damit auch die enge Verbindung zwischen Museum und Stadtgesellschaft wider. Wer also nach Fotos, historischen Ansichten oder grafischen Zeugnissen sucht, findet hier einen echten Forschungsschwerpunkt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/leitbild-und-konzept/?utm_source=openai))
Auch die wissenschaftlichen und medizinischen Instrumente erzählen viel über Göttingen. Einige Objekte stammen aus dem Umfeld bedeutender Gelehrter wie Georg Christoph Lichtenberg, Johann Tobias Mayer oder Wilhelm Eduard Weber und zeigen die enge Verbindung zwischen Stadt, Universität und Forschungslandschaft. Dazu kommen weitere Sammlungsbereiche, etwa Gemälde, Judaica und digitale Projekte, die das historische Spektrum des Hauses erweitern. Gerade diese Mischung aus Stadtgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Alltagskultur macht das Museum so unverwechselbar. Es ist kein enger Spezialort, sondern ein Haus, in dem sich viele verschiedene Perspektiven auf Göttingen begegnen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/museum-digital/sammlungen/wissenschaftliche-und-medizinische-instrumente/?utm_source=openai))
Anfahrt, Barrierefreiheit, Buchungen und Besuchstipps
Das Museum liegt zentral am Ritterplan 7/8 in Göttingen und damit mitten in der historischen Innenstadt. Die Stadt Göttingen weist für den innerstädtischen Bereich zahlreiche Parkmöglichkeiten aus, darunter Parkhäuser, Sammelparkplätze und weitere Stellplätze in fußläufiger Nähe. Für Besucherinnen und Besucher ist das praktisch, weil das Museum zwar gut erreichbar, aber nicht mit einer eigenen großen Parkplatzanlage ausgestattet ist. Wer mit dem Auto kommt, sollte deshalb die Innenstadt- und Parkleitsysteme vorab einplanen. Wer zu Fuß unterwegs ist, profitiert von der zentralen Lage zwischen Altstadt, Rathaus und den weiteren Kulturorten der Innenstadt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Bei der Barrierefreiheit gibt es wichtige Einschränkungen. Aufgrund der Treppen und Stufen sind die Flächen der Dauerausstellung und der Sonderausstellung derzeit nicht barrierefrei, und auch die offizielle Startseite weist darauf hin, dass das Museum als historisches Gebäude und Baudenkmal aktuell nicht barrierefrei ist. Das ist für die Besuchsplanung wichtig, weil sich das Haus mitten in der Sanierung befindet und die Ausstellungsflächen begrenzt sind. Gleichzeitig zeigt die offizielle Kommunikation, dass das Museum die Zugänglichkeit nach der Sanierung verbessern will. Für Gruppen, Schulen, Tagungen und Workshops gibt es dennoch klare Kontaktwege, und der Tapetensaal bietet bis zu 65 Personen Platz. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Zum Team gehören die Museumsleitung Dr. Maren Christine Härtel sowie Zuständigkeiten für Bildung und Vermittlung, Sammlungen und Veranstaltungen, Bibliothek, Archiv und Dokumentation, Verwaltung sowie Werkstatt. Das ist für Besucherinnen und Besucher nützlich, weil dadurch Fachfragen nicht im luftleeren Raum hängen, sondern bei klar benannten Ansprechpartnern landen. Die von Ihnen übermittelten Standortdaten nennen außerdem 4,2 Sterne bei 135 Rezensionen, was das Museum als gut wahrgenommenen, aber zugleich anspruchsvollen Kulturort beschreibt. Wer den Besuch sinnvoll planen will, sollte Öffnungszeiten, Sonderausstellungen, mögliche Führungen und die aktuelle bauliche Situation zusammendenken. So wird aus einem einfachen Museumsbesuch ein gut vorbereitetes Stadterlebnis. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/team-900001122-25480.html?utm_source=openai))
Quellen:
- Städtisches Museum Göttingen - Offizielle Website
- Städtisches Museum Göttingen - Für Ihren Besuch
- Städtisches Museum Göttingen - Geschichte
- Städtisches Museum Göttingen - Leitbild und Konzept
- Städtisches Museum Göttingen - Team
- Städtisches Museum Göttingen - Veranstaltungen
- Städtisches Museum Göttingen - Grafik
- Stadt Göttingen - Flächennutzungsplan und ruhender Verkehr
Städtisches Museum Göttingen | Öffnungszeiten & Eintritt
Das Städtische Museum Göttingen gehört zu den ältesten und bedeutendsten stadtgeschichtlichen Museen Niedersachsens. Im Kern der Anlage steht der Hardenberger Hof, das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Renaissancezeit, ergänzt durch Posthalterei, Remise und Kapellenanbau. Der Bestand von rund 150.000 Objekten dokumentiert das Leben in Göttingen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und setzt besondere Schwerpunkte im 18. bis 20. Jahrhundert. Gleichzeitig befindet sich das Haus in einem Transformationsprozess hin zu einem modernen Stadtmuseum, das nicht nur bewahrt, sondern auch aktuelle Themen sichtbar macht. Die 2025 eröffnete Fläche zu Klima und Umwelt zeigt, dass sich das Museum bewusst zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft positioniert. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besucherinnen und Besucher finden das Museum am Ritterplan 7/8 in 37073 Göttingen. Wegen anhaltender Sanierungen ist die Ausstellungsfläche allerdings begrenzt und derzeit nicht barrierefrei, weshalb ein Besuch gut geplant sein sollte. Trotzdem bleibt das Haus ein wichtiger Ort für Stadtgeschichte, Forschung, Vermittlung und Veranstaltungen. Die offiziellen Seiten betonen dabei besonders den Mix aus Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen, Führungen und Bildungsangeboten. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Eintritt und Preise im Städtischen Museum Göttingen
Wer das Städtische Museum Göttingen besuchen möchte, sollte sich an den offiziell genannten Zeiten orientieren: montags bleibt das Haus geschlossen, dienstags bis freitags ist von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr. Zusätzlich gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat eine längere Öffnungszeit bis 19.00 Uhr. Diese Zeiten sind für die Besuchsplanung besonders hilfreich, weil das Museum zwar zentral liegt, aber durch die laufenden Sanierungsarbeiten derzeit nur in reduzierter Form zugänglich ist. Gerade deshalb lohnt es sich, den Besuch vorher mit dem Tagesprogramm abzugleichen und ausreichend Zeit für die ausgewählten Räume und Ausstellungen einzuplanen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Beim Eintritt arbeitet das Museum mit einer Mischung aus kostenfreien und regulären Angeboten. Die Dauerausstellung ist laut offiziellen Besuchsinformationen frei zugänglich. Für Sonderausstellungen werden aktuell einzelne Eintrittspreise genannt, nämlich 4 Euro für die Einzelkarte, 2,50 Euro ermäßigt und 6 Euro für die Familienkarte. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Meldungen, dass einzelne Formate, Aktionen oder Ausstellungsbereiche kostenlos sein können, etwa bestimmte Führungen, Vorträge oder kostenfreie Präsentationsräume wie der Tapetensaal in Teilen des Jahresprogramms. Das macht das Museum für unterschiedliche Zielgruppen attraktiv, weil sowohl spontane Besuche als auch gezielt geplante Ausstellungsbesuche möglich sind. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Auch für praktische Details rund um den Besuch liefert die offizielle Seite brauchbare Hinweise. Das Fotografieren zu privaten Zwecken ist ohne Blitz grundsätzlich erlaubt, kann aber bei Sonderausstellungen eingeschränkt werden. Stativ und Blitzlicht dürfen nur mit Genehmigung der Museumsleitung verwendet werden. Dazu kommen Hörstationen in der Dauerausstellung, die entweder über Hörmuscheln oder per QR-Code auf dem Smartphone genutzt werden können. Für Gruppen, Schulklassen, Workshops oder Tagungen bietet das Haus ebenfalls klare Anlaufstellen. Der Tapetensaal fasst bis zu 65 Personen, ein kleinerer Raum eignet sich für Gruppengespräche mit bis zu 15 Personen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Geschichte vom Grätzelhaus zum Hardenberger Hof
Die Geschichte des Museums beginnt nicht erst mit dem Gebäude am Ritterplan, sondern bereits 1883 mit den Ideen von Moriz Heyne. Er kam als Professor nach Göttingen, vermisste dort eine Einrichtung für die städtische Altertumssammlung und setzte sich entschlossen für den Aufbau eines Museums ein. Sechs Jahre später, am 1. Oktober 1889, wurde das Städtische Museum Göttingen als Städtische Altertumssammlung in sechs Räumen des Grätzelhauses eröffnet. Die schnelle Entwicklung zeigt, wie groß das Interesse der Stadtgesellschaft von Anfang an war. Schon bald reichten die Räume nicht mehr aus, sodass die Sammlung 1893 in die ehemalige Gastwirtschaft Velguth in der Burgstraße 13 umzog. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/geschichte/?utm_source=openai))
Seit 1897 befindet sich das Museum im Hardenberger Hof am Ritterplan. Dieses Gebäude wurde 1592 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet und gilt als das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Zeit der Renaissance. Zum Museumskomplex gehören heute auch die angrenzende Alte Remise und die Alte Posthalterei. Durch die historischen Gebäude entsteht ein Ensemble, das nicht nur Ausstellungsraum, sondern selbst ein Denkmal ist. Weil es sich um ein historisches Bauwerk handelt, sind die Wege im Inneren heute nicht mit einem modernen, vollständig barrierefreien Museumsneubau vergleichbar. Gerade das verleiht dem Ort aber auch seinen besonderen Charakter und seine unverwechselbare Atmosphäre. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Das Selbstverständnis des Hauses ist eng mit seinem historischen Auftrag verbunden. Das Museum versteht sich als historisches Kompetenzzentrum für die Vermittlung der Göttinger Stadtgeschichte und will Objekte, Abbildungen und andere Zeugnisse von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart sammeln, pflegen und der Öffentlichkeit präsentieren. Das Leitbild betont außerdem die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte, die Entwicklung von Zukunftsperspektiven und die Rolle als Bürgermuseum, in dem Göttinger Bürgerinnen und Bürger ihre Erinnerungen und Objekte einbringen. Hinzu kommt die Provenienzforschung, durch die das Museum nach eigener Darstellung als erstes kommunales stadtgeschichtliches Museum in Niedersachsen NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter restituiert hat. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/leitbild-und-konzept/?utm_source=openai))
Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen rund um das Gänseliesel
Auf der Startseite nennt das Museum mehrere aktuelle Ausstellungen, die sehr gut zeigen, wie breit das Programm angelegt ist. Dazu gehören Alle lieben Liesel?! – 125 Jahre Göttinger Gänseliesel, Ab aufs Rad! – Auf zwei Rädern durch drei Jahrhunderte, Adam von Trott in Göttingen und Tapetenwechsel: Göttinger Stadtbilder 1952 bis 1992. Ergänzt wird dieses Angebot durch wechselnde Veranstaltungen und Vermittlungsformate. Der April 2025 eröffnete Bereich zu Klima und Umwelt fügt sich in die neue inhaltliche Ausrichtung ein und zeigt, dass das Museum historische Themen nicht isoliert betrachtet, sondern mit Gegenwartsfragen verbindet. Gleichzeitig erinnert die reduzierte Ausstellungsfläche daran, dass das Haus derzeit mitten im Umbau und in der Modernisierung steckt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besonders spannend ist die Reihe Tapetenwechsel, die neue Perspektiven auf die Stadtgeschichte eröffnet. In der Ausstellung Göttinger Stadtbilder 1952 bis 1992 steht ein historisches Stadtmodell im Mittelpunkt, das 2025 als Stiftung in das Museum kam und einen Ausschnitt der Göttinger Innenstadt um 1970 zeigt. Ergänzt wird es durch historische Fotografien aus der Sammlung des Hauses. Die Ausstellung entstand im Studio-Format und wurde in Kooperation mit Studierenden der Universität Göttingen sowie weiteren Göttingerinnen und Göttingern entwickelt. Gerade dieser partizipative Ansatz macht die Programme des Museums besonders lebendig, weil wissenschaftliche Forschung, städtische Erinnerung und bürgerschaftliche Beteiligung zusammenfinden. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/tapetenwechsel-goettinger-stadtbilder-1952-bis-1992-900004354-25480.html?rubrik=900000062&utm_source=openai))
Auch das Rahmenprogramm ist auf aktive Teilnahme ausgerichtet. Das Museum bietet Kuratorenführungen, Malwettbewerbe, Lesungen, Stadtführungen und Veranstaltungen mit Kooperationspartnern wie der Stiftung Adam von Trott an. In den Meldungen zum Gänseliesel-Jubiläum wird deutlich, dass das Museum nicht nur Exponate zeigt, sondern Diskussionen anstößt, Familien anspricht und den Austausch über Erinnerungskultur fördert. Das passt zur Rolle des Hauses als zentraler Ort für Stadtgeschichte und kulturelle Öffentlichkeit in Göttingen. Wer also nach Veranstaltungen, Programm oder Sonderausstellungen sucht, findet hier nicht nur klassische Vitrinen, sondern ein sehr lebendiges Museumsformat. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/veranstaltungen-900001124-25480.html?utm_source=openai))
Das Gänseliesel als Leitmotiv der Stadtgeschichte
Die aktuelle Sonderausstellung Alle lieben Liesel?! zeigt, wie stark das Gänseliesel mit Göttingen verbunden ist. Seit 125 Jahren blickt die berühmte Bronzenfigur vom Marktbrunnen auf das Leben der Stadt, und das Museum verfolgt ihre Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart. Laut den offiziellen Seiten beleuchtet die Ausstellung den künstlerischen Wettbewerb für einen neuen Marktbrunnen, den die Stadt Göttingen 1898 ausschrieb, sowie die Entstehung, Geschichte und Bedeutung der Brunnenfigur, die seit 1901 als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt gilt. Es geht also nicht nur um ein hübsches Motiv, sondern um ein Symbol, das Bürgersinn, Stadterinnerung und Kunstgeschichte miteinander verbindet. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/alle-lieben-liesel-125-jahre-goettinger-gaenseliesel-900001505-25480.html?utm_source=openai))
Die Sonderausstellung geht auch auf die künstlerische Dimension ein. In den Meldungen wird erwähnt, dass sich Künstler wie Ernst Barlach am Wettbewerb beteiligten und dass die Entstehung des Marktbrunnens von Anfang an mit kulturellem Anspruch, öffentlicher Aufmerksamkeit und einer deutlichen Symbolik verbunden war. Besonders im Jahr 2026 rückte das Museum mit Begleitveranstaltungen und einer Kuratorenführung die Bronze, ihre Fundstücke und die Geschichte des Marktplatzes in den Mittelpunkt. In einer weiteren Meldung wird sogar berichtet, dass der lange verschollen geglaubte Zweitguss des Gänseliesels erstmals gezeigt wird. Das gibt der Ausstellung einen zusätzlichen historischen Reiz, weil hier nicht nur erzählt, sondern auch neues Material sichtbar gemacht wird. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/kuratorenfuehrung-zur-sonderausstellung-alle-lieben-liesel--900005080-25480.html?rubrik=900000005&utm_source=openai))
Das Gänseliesel ist im Museum damit weit mehr als ein lokales Erinnerungsobjekt. Es wird zum Ausgangspunkt für Gespräche über Kunst, Wahrzeichen, Stadtidentität und kollektive Erinnerung. Das Museum verbindet die Figur mit Workshops, Malwettbewerben und öffentlichen Formaten, in denen die Stadtgesellschaft selbst Zukunftsvisionen einbringen kann. Genau dadurch zeigt sich, wie das Städtische Museum Göttingen arbeitet: historisch fundiert, aber mit Blick auf die Gegenwart und mit offenem Raum für Beteiligung. Wer das Museum besucht, erlebt also nicht nur eine Ausstellung über ein Denkmal, sondern eine vielschichtige Erzählung darüber, warum dieses Denkmal für Göttingen bis heute wichtig ist. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/meldungen/malwettbewerb-wie-sieht-unsere-stadt-mit-gaenseliesel-in-der-zukunft-aus--900005076-25480.html?rubrik=900000005&utm_source=openai))
Fotos, Sammlungen und wissenschaftliche Bestände
Der große Schatz des Museums liegt in seinen Sammlungen. Rund 150.000 Objekte dokumentieren die Lebensbedingungen der Göttinger Bevölkerung vom Mittelalter bis heute. Der Schwerpunkt liegt auf dem 18. bis 20. Jahrhundert, doch das Spektrum ist deutlich breiter: archäologische, künstlerische, technische, naturwissenschaftliche, bauhistorische, religionsgeschichtliche, kunsthandwerkliche, literaturhistorische, archivalische und alltagsgeschichtliche Artefakte gehören zum Bestand. Diese Vielfalt macht das Museum zu einem echten Gedächtnisort der Stadt. Wer sich für Geschichte, Wissenschaft, städtische Kultur und Alltagsleben interessiert, findet hier nicht nur Einzelschätze, sondern ein vielschichtiges Bild der Stadtentwicklung. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/?utm_source=openai))
Besonders stark ist das Haus bei Foto- und Bildbeständen. Das Leitbild weist auf ein umfangreiches Fotoarchiv mit historischen Aufnahmen hin, das der Öffentlichkeit zur Einsichtnahme und für Reproduktionen zur Verfügung steht. Hinzu kommt die grafische Sammlung, die Werke von Künstlerinnen und Künstlern umfasst, die die historische und gesellschaftliche Entwicklung Göttingens dokumentieren. Sie reicht vom 16. bis ins 21. Jahrhundert und umfasst heute etwa 7.500 Blätter. Die Sammlung entstand durch Schenkungen, Ankäufe und Nachlässe und spiegelt damit auch die enge Verbindung zwischen Museum und Stadtgesellschaft wider. Wer also nach Fotos, historischen Ansichten oder grafischen Zeugnissen sucht, findet hier einen echten Forschungsschwerpunkt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/info-service/leitbild-und-konzept/?utm_source=openai))
Auch die wissenschaftlichen und medizinischen Instrumente erzählen viel über Göttingen. Einige Objekte stammen aus dem Umfeld bedeutender Gelehrter wie Georg Christoph Lichtenberg, Johann Tobias Mayer oder Wilhelm Eduard Weber und zeigen die enge Verbindung zwischen Stadt, Universität und Forschungslandschaft. Dazu kommen weitere Sammlungsbereiche, etwa Gemälde, Judaica und digitale Projekte, die das historische Spektrum des Hauses erweitern. Gerade diese Mischung aus Stadtgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Alltagskultur macht das Museum so unverwechselbar. Es ist kein enger Spezialort, sondern ein Haus, in dem sich viele verschiedene Perspektiven auf Göttingen begegnen. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/museum-digital/sammlungen/wissenschaftliche-und-medizinische-instrumente/?utm_source=openai))
Anfahrt, Barrierefreiheit, Buchungen und Besuchstipps
Das Museum liegt zentral am Ritterplan 7/8 in Göttingen und damit mitten in der historischen Innenstadt. Die Stadt Göttingen weist für den innerstädtischen Bereich zahlreiche Parkmöglichkeiten aus, darunter Parkhäuser, Sammelparkplätze und weitere Stellplätze in fußläufiger Nähe. Für Besucherinnen und Besucher ist das praktisch, weil das Museum zwar gut erreichbar, aber nicht mit einer eigenen großen Parkplatzanlage ausgestattet ist. Wer mit dem Auto kommt, sollte deshalb die Innenstadt- und Parkleitsysteme vorab einplanen. Wer zu Fuß unterwegs ist, profitiert von der zentralen Lage zwischen Altstadt, Rathaus und den weiteren Kulturorten der Innenstadt. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Bei der Barrierefreiheit gibt es wichtige Einschränkungen. Aufgrund der Treppen und Stufen sind die Flächen der Dauerausstellung und der Sonderausstellung derzeit nicht barrierefrei, und auch die offizielle Startseite weist darauf hin, dass das Museum als historisches Gebäude und Baudenkmal aktuell nicht barrierefrei ist. Das ist für die Besuchsplanung wichtig, weil sich das Haus mitten in der Sanierung befindet und die Ausstellungsflächen begrenzt sind. Gleichzeitig zeigt die offizielle Kommunikation, dass das Museum die Zugänglichkeit nach der Sanierung verbessern will. Für Gruppen, Schulen, Tagungen und Workshops gibt es dennoch klare Kontaktwege, und der Tapetensaal bietet bis zu 65 Personen Platz. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/fuer-ihren-besuch-900001129-25480.html?utm_source=openai))
Zum Team gehören die Museumsleitung Dr. Maren Christine Härtel sowie Zuständigkeiten für Bildung und Vermittlung, Sammlungen und Veranstaltungen, Bibliothek, Archiv und Dokumentation, Verwaltung sowie Werkstatt. Das ist für Besucherinnen und Besucher nützlich, weil dadurch Fachfragen nicht im luftleeren Raum hängen, sondern bei klar benannten Ansprechpartnern landen. Die von Ihnen übermittelten Standortdaten nennen außerdem 4,2 Sterne bei 135 Rezensionen, was das Museum als gut wahrgenommenen, aber zugleich anspruchsvollen Kulturort beschreibt. Wer den Besuch sinnvoll planen will, sollte Öffnungszeiten, Sonderausstellungen, mögliche Führungen und die aktuelle bauliche Situation zusammendenken. So wird aus einem einfachen Museumsbesuch ein gut vorbereitetes Stadterlebnis. ([museum.goettingen.de](https://museum.goettingen.de/portal/seiten/team-900001122-25480.html?utm_source=openai))
Quellen:
- Städtisches Museum Göttingen - Offizielle Website
- Städtisches Museum Göttingen - Für Ihren Besuch
- Städtisches Museum Göttingen - Geschichte
- Städtisches Museum Göttingen - Leitbild und Konzept
- Städtisches Museum Göttingen - Team
- Städtisches Museum Göttingen - Veranstaltungen
- Städtisches Museum Göttingen - Grafik
- Stadt Göttingen - Flächennutzungsplan und ruhender Verkehr
Bevorstehende Veranstaltungen

Tag des offenen Denkmals im Städtischen Museum Göttingen
Göttingens Geschichte wird am Denkmaltag lebendig: Führungen, Postkarten und das Gänseliesel im Museum. 13.09.2026, Eintritt frei. #TagDesOffenenDenkmals

Offene Sonntagsführung: Ab aufs Rad. Auf zwei Rädern durch drei Jahrhunderte.
Göttingen rollt durch drei Jahrhunderte: Die Sonntagsführung zu Ab aufs Rad verbindet Fahrradkultur, Stadtgeschichte und seltene Exponate. 13.09.2026, Eintritt frei. #Göttingen
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