Zwangsarbeit und KZ-Terror in Südniedersachsen: Führung durch die Ausstellung in Göttingen


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Eine eindringliche Führung durch die Geschichte von Zwangsarbeit und KZ-Terror
Diese Ausstellungsführung am 13. September 2026 in Göttingen öffnet den Blick auf eines der dunkelsten Kapitel der Regionalgeschichte. Unter dem Titel Zwangsarbeit und KZ-Terror in Südniedersachsen führt das Programm durch die Ausstellung Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 und verbindet historische Bildung mit einer intensiven Werkbetrachtung im Raum.
Ein Lernort mit europäischer Perspektive
Die Ausstellung dokumentiert Lebensgeschichten von Menschen, die angeworben, dienstverpflichtet oder gewaltsam deportiert wurden und während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeit in Südniedersachsen leisten mussten. In 13 thematischen Stationen entfaltet sich das Ausmaß, die Bedeutung und die Vielgestaltigkeit dieses Verbrechens. Besonders prägnant ist die europäische Perspektive: Polnische, niederländische und italienische Erfahrungen werden multiperspektivisch sichtbar und kunstvoll didaktisch vermittelt.
Räume, Objekte und Bilder, die nachwirken
Die Ausstellung arbeitet mit freundlichen Farben, großformatigen Verortungsgrafiken, Vitrinenobjekten, aufziehbaren Schubladen und Multimedia-Stationen. Gerade diese Mischung schafft eine Ausstellungsatmosphäre, die nicht überfordert, sondern zum genauen Sehen einlädt. Teile einer Holzbaracke aus Duderstadt sind in die Präsentation integriert und machen die historische Distanz plötzlich körperlich nah. So entsteht eine ästhetische Erfahrung, die nicht auf Effekte setzt, sondern auf konzentrierte, verantwortungsvolle Erinnerungskultur.
Bildungsarbeit, die Fragen zulässt
Als Lern- und Bildungsort richtet sich die Ausstellung an Jugendliche und Erwachsene ab etwa 15 Jahren. Das begleitende Vermittlungskonzept setzt auf eigenständige Auseinandersetzung, historische Spurensuche und kritische Debatten über Zwangsarbeit, Nationalsozialismus und Fremdherrschaft. Führungen, Stadtrundgänge, Exkursionen und Workshops erweitern den Zugang und zeigen, wie lebendig kulturelle Bildung an einem Ort der Geschichte sein kann.
Warum sich der Besuch lohnt
Diese Führung bietet mehr als eine klassische Ausstellungsbegehung. Sie verbindet regionale Erinnerung mit europäischer Dimension, dokumentarische Genauigkeit mit anschaulicher Vermittlung und historische Forschung mit öffentlicher Verantwortung. Wer verstehen will, wie NS-Zwangsarbeit im Alltag von Städten und Dörfern verankert war, findet hier einen eindrucksvollen Ort der Erkenntnis. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, weil diese Ausstellung nicht nur informiert, sondern ein tiefes, bleibendes Kunsterlebnis der historischen Bildung schafft.
Offizielle Kanäle von Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit“:
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- Website: https://zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu/de/index-de.html








