Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Göttingen: Erinnerung wird lebendig


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Erinnerung braucht Haltung: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Göttingen
Vom 1. November 2026 bis zum 30. Januar 2027 widmet sich eine Veranstaltungsreihe in Göttingen und der Region dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Bündnis verbindet historische Aufklärung, persönliche Begegnung und öffentliche Verantwortung zu einem vielseitigen Veranstaltungserlebnis.
Eine Reihe gegen Vergessen und Verharmlosung
Seit 1997 setzt die Veranstaltungsreihe Zeichen gegen Gleichgültigkeit, das Vergessen und die Relativierung deutscher Schuld. Im Mittelpunkt stehen die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, Entrechtung, Entwürdigung und systematischer Ermordung. Die Gedenktermine ordnen die Geschichte in ihren politischen Zusammenhang ein und schlagen zugleich eine Brücke zur Gegenwart.
Vorträge, Lesungen und Gespräche
Das Programm umfasst öffentliche Vorträge, Lesungen, Diskussionsrunden und Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Ergänzend schaffen Filmvorführungen, Theater, Konzerte sowie historische Stadtrundgänge unterschiedliche Zugänge zur Erinnerungskultur. So entsteht eine facettenreiche Zielgruppenansprache für historisch Interessierte, Schulklassen, Familien und alle Menschen, die sich mit Demokratie und Menschenrechten auseinandersetzen möchten.
Gedenken an historischen Orten
Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten in Göttingen sowie in den Landkreisen Göttingen und Northeim statt. Eine besondere Rolle spielen Gedenkstätten, Erinnerungsorte und historische Schauplätze. Die geplante Gedenkstunde am Mahnmal der Synagoge am 9. November 2026 erinnert an die Pogromnacht von 1938 und verbindet lokale Geschichte mit einem klaren Zeichen gegen Antisemitismus.
Verantwortung als gemeinschaftliche Aufgabe
Getragen wird die Reihe von einem breiten Bündnis gesellschaftlicher Initiativen und Einrichtungen, darunter Amnesty International Göttingen, die Geschichtswerkstatt Göttingen, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Göttingen, die Jüdische Gemeinde Göttingen, die KZ-Gedenkstätte Moringen, das Bildungswerk ver.di, der DGB und weitere Organisationen. Unterstützt wird das Bündnis von der Stadt und dem Landkreis Göttingen.
Eintritt und Veranstaltungserlebnis
Sofern bei einzelnen Terminen nichts anderes angegeben ist, ist der Eintritt frei. Spenden sind erwünscht. Die Veranstaltungsplanung verbindet sachliche Information mit einer würdevollen Atmosphäre und schafft Raum für Nachdenken, Austausch und gemeinsames Erinnern.
Fazit: Geschichte sichtbar halten
Die Reihe lädt dazu ein, Erinnerung nicht als isolierten Gedenktag zu verstehen, sondern als fortlaufende gesellschaftliche Aufgabe. Wer Göttingen als Ort der aktiven Erinnerungskultur erleben möchte, findet hier Gespräche, Wissen und Begegnungen mit nachhaltiger Wirkung. Die Veranstaltungen live zu besuchen bedeutet, Verantwortung gemeinsam sichtbar zu machen.
Offizielle Kanäle von Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- TikTok: kein offizielles Profil gefunden
Quellen:
- Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Offizielle Einleitung und Programm
- Göttinger Bündnis – Veranstalterinnen und Veranstalter
- kulturis.online – Veranstaltungsreihe in Göttingen
- kulturis.online – Gedenkstunde am Mahnmal der Synagoge
- Geschichtswerkstatt Göttingen – Aktuelle Veranstaltungsreihe








