Writing Sounds in Göttingen: Wo Text und elektronische Violine verschmelzen


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Writing Sounds: Wenn Sprache Klang bekommt
Am Samstag, 10. Oktober 2026, treffen im Literaturhaus Göttingen zwei außergewöhnliche Kunstformen aufeinander: Die Autorin Annette Pehnt und der Improvisationsmusiker, Geiger und Komponist Harald Kimmig verbinden Text und Sound zu einer einmaligen Liveimprovisation.
Ein Dialog zwischen Violine und Worten
Bei Writing Sounds entsteht Literatur nicht nur auf dem Papier. Harald Kimmig lässt seine elektronische Violine erklingen, während Annette Pehnt sich dem Instant Writing hingibt. Beide reagieren unmittelbar aufeinander und entwickeln eine Bühnenperformance, die sich ganz dem Moment verschreibt.
Improvisation mit offenem Ausgang
Die Veranstaltung lebt von Spannung, Synchronisation und überraschenden Wendungen. Klangflächen, elektronische Resonanzen und geschriebene Sprache treten in einen intensiven Dialog. Das Publikum erlebt, wie aus einzelnen Tönen Gedanken entstehen und aus Worten ein eigener Soundraum wächst.
Zwei eigenständige Stimmen der Gegenwart
Harald Kimmig zählt zu den prägenden Künstlern der freien Improvisationsmusik. Der Violinist und Komponist arbeitete unter anderem mit Cecil Taylor, Peter Kowald und John Tchicai und verbindet freie Musik mit Theater, Tanz und interaktiven Medien. Für seine Performance Interface erhielt er 2019 den Tanz- und Theaterpreis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart.
Annette Pehnt ist eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Für ihr literarisches Werk erhielt sie unter anderem den Mara-Cassens-Preis, den Solothurner Literaturpreis, den Hermann-Hesse-Literaturpreis, den Kulturpreis Baden-Württemberg und 2023 den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds.
Live-Atmosphäre voller Konzentration
Die intime Atmosphäre des Literaturhauses schafft den idealen Raum für dieses Konzerterlebnis zwischen Lesung, Klangkunst und Performance. Jeder Moment bleibt offen, jede Reaktion verändert den Verlauf. So entsteht eine unmittelbare Publikumsstimmung, in der Akustik, Licht, Sprache und elektronische Violine zu einer gemeinsamen Komposition verschmelzen.
Fazit: Ein einzigartiger Vormittag für offene Ohren
Writing Sounds verspricht keine gewöhnliche Lesung und kein klassisches Konzert, sondern eine einmalige Begegnung von Literatur und freier Improvisation. Wer erleben möchte, wie Text im selben Augenblick entsteht und Klang Bedeutung verändert, sollte dieses besondere Konzerterlebnis im Literaturhaus Göttingen live erleben.
Offizielle Kanäle von Harald Kimmig und Annette Pehnt:
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